Freising unterliegt Ulm in einem harten Spiel 2:4Kein Erfolg zum Abschied

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Den vierten Erfolg im vierten Aufeinandertreffen hätten die Black Bears gerade auch deshalb gerne mitgenommen, weil es für viele Stammkräfte das letzte Spiel im Freisinger Trikot war und für das kommende Jahr ein personeller Umbruch bevorsteht: Trainer Klein stand das letzte Mal an der Bande, auch Paul Rausch, Jonas Maierthaler, Lucas Höller und Patrick Holler gaben nach dem Spiel bekannt, dass sie im kommenden Jahr nicht mehr für Freising auflaufen werden. Hinzu kommen wohl einige Spieler, von denen sich der Verein trennen wird, um eine deutliche Verjüngung sowie Neuanfang einzuleiten. Laut Sportlichem Leiter Bernd Thiede stehen der neue Trainer sowie einige Neuzugänge bereits fest.

In Ulm, wo die Fans gebührend den zehnten Devils-Gründungstag feierten, wurden die Freisinger ganz kalt erwischt. Bereits nach 53 Sekunden schoss Synek das 1:0, hier schlief die Black Bears-Abwehr noch kollektiv. Danach waren sie allerdings hellwach und boten den Ulmern einen offenen Schlagabtausch, allerdings konnten zahlreiche gute Möglichkeiten nicht in Zählbares umgemünzt werden. Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Gastgeber wacher aus der Kabine und erhöhten nach 22 Minuten auf 2:0. Die Freisinger erarbeiteten sich in der Folge immer mehr Vorteile und schnürten die Ulmer im eigenen Drittel ein. Der Anschlusstreffer durch Manuel Kühnl auf herrliche Vorlage seines Sturmpartners Patrick Holler war die logische Folge der Freisinger Dominanz. In einem deutlich härter werdenden Spiel blieb die Kühlbox auf beiden Seiten nie lange leer. Unrühmlicher Höhepunkt dann die Spieldauerstrafe für den Ulmer Meissner  nach einer wilden Schlägerei. Kein Team konnte allerdings aus der numerischen Überzahl Profit schlagen.

Im letzten Drittel wogte das Spiel hin und her, mehrfach war Ulm kurz vor dem dritten Treffer, auch die Freisinger hatten den Ausgleich nicht nur einmal auf der Kelle. Der fiel dann endlich auch in der 54. Minute, Armin Dünzl hatte Johannes Weyer mustergültig bedient und der ließ dem Ulmer Torwart Bertet keine Chance. Als sich beide Teams schon mit einer Verlängerung abgefunden hatten, stocherte der Ulmer Ceslik die Scheibe 50 Sekunden vor der Sirene über die Freisinger Torlinie. Coach Klein versuchte alles, nahm seinen Torwart Krojer vom Eis – doch ein verlorenes Bully und ein Schuss ins leere Black-Bears-Tor besiegelte die 19. Niederlage im 34. Saisonspiel. Der Abstieg wurde verhindert, doch die Saisonziele waren andere.

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