Freising unterliegt in Bad Kissingen 1:4Geschlossene Mannschaftsleistung reicht nicht aus

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Beide Mannschaften hatten großen Respekt vor einander. Die Kissinger Wölfe um ihren Spieler-Trainer Mikhail Nemirovsky sind eine große Osteuropa-Auswahl plus Finnen, Russen, Kanadier und Schweden, kürzlich wurde der Russe Alexei Zaitsev und der Litauer Domantas Cypas, vor wenigen Tagen der Schwede Johan Larson vom Liga-Konkurrent Ulm/Neu-Ulm verpflichtet. Die Wölfe zeigtenbeim Hinspiel in Freising ein wirklich starkes Spiel und führten bis kurz vor Schluss 4:1. Dann drehten die Black Bears ganz mächtig auf, schafften den Ausgleich und waren dem Sieg ganz nahe. Leider verloren sie dann im Penalty-Schießen.

Auf der anderen Seite lobt Wölfe-Coach Nemirovsky die Freisinger, „die spielen schnelles Eishockey, aber wir haben mehr Qualität. Ich habe vor denen großen Respekt, denn das große Plus dieser Mannschaft ist es, dass sie immer für einander kämpfen“, sagt Nemirovsky.

Dies traf auch am Sonntag beim Gastspiel der Bears in Unterfranken zu, sie kämpften toll – doch ohne die Top-Stürmer Kammermeier, Holler und Dürr waren es Bären ohne echte Schlagkraft. Im ersten Drittel waren die Freisinger dennoch absolut gleichwertig und Torwart Manuel Hanisch hielt seine Abwehr bravourös zusammen, unter anderem parierte er einen Penalty. Erst in der 19. Minute gelang Viktor Ledin für die immer ratloser werdenden Gastgeber das 1:0. Im zweiten Spielabschnitt drückten die Wölfe noch mehr und Freising hatte nur noch wenige Entlastungsangriffe. Folgerichtig fielen dann in einer sehr fairen Partie die Treffer zwei (28.) und drei (33.) für die Hausherren. Auch im letzten Drittel änderte sich wenig. Bad Kissingen dominierte, Freising kämpfte – aber mehr ging an diesem Tag einfach nicht. Nold erzielte das 4:0, ehe sich Sebastian Kröger in der 49. Minute die Scheibe am Mittelkreis schnappte und mit viel Wut im Bauch und noch mehr Technik alles umspielte, was sich ihm in den Weg stellte. Ein versöhnlicher Abschluss.

Kapitän Bernhard Weinzierl analysierte noch in der Kabine die Fehler im Team, verwies aber auch auf die lange Verletzten- und Krankenliste. „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und uns jetzt voll auf den kommenden Freitag gegen Königsbrunn fokussieren. Die haben einige Spieler drin, die kommen nicht nur zum Eishockey spielen zu uns – da müssen und werden wir mit fairen Mitteln voll dagegen halten.“

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