Freising Black Bears besiegen Waldkirchen mit 9:3Viele Tore, Kampf und unbedingter Siegeswillen

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Der Klassenerhalt ist damit aber noch nicht in trockenen Tüchern, alles hängt davon ab, wie Trostberg am Sonntagabend gegen Dingolfing und Selb gegen Bad Aibling spielen: Gewinnen beide Mitkonkurrenten um den letzten Platz, muss Freising in einer Woche unbedingt in Selb gewinnen. Verliert einer der beiden, ist Freising gerettet. „Aber alle Rechenspiele sind uns egal, wir wollen in Selb gewinnen – und so, wie wir in den letzten Wochen gespielt haben, gelingt uns das auch“, sagte der wieder einmal überragende Freisinger Spielmacher Manuel Kühnl. Er zog nicht nur immer wieder die Fäden und bereitete zwei Tore direkt vor, sondern traf auch selbst drei Mal. Neben dem an diesem Abend sehr starken und fehlerlosen Torwart Manuel Hanisch muss man Armin Dünzel, Pavel Hanke, Marcus Mooseder, Christian Birk und Martin Dürr nennen, die das Team immer wieder mitrissen und zeigten, dass sie unbedingt gewinnen wollten.

Freising legte los wie die Feuerwehr gegen ungewohnt lustlose und brave „Crocodiles“. Doch wie in der gesamten Saison wurden zunächst sechs, sieben fast hundertprozentige Torchancen liegen gelassen. Und wenn man vorne nichts reinbringt, aber voll offensiv steht, dann rächt sich das und so gingen die Waldkirchner – gerade mal mit zwei Reihen angereist – mit 0:1 in Führung. Die Antwort der Hausherren noch wütender, inklusive Pfosten- und Lattenschüssen, den Fans schwante Böses, genauso hatten die Bears bereits viele Spiele verloren. Doch dann hatten die Bemühungen in einem abwechslungsreichen Drittel endlich Erfolg. Dem Ausgleich nach 17 Minuten durch Kapitän Bernhard Weinzierl auf Vorarbeit von Dünzl und Dürr folgte noch vor dem ersten Wechsel das 2:1 durch Johannes Weyer, dieses Mal lauteten die Assists Fabien Ferron und Dennis Berndt.

Der zweite Abschnitt begann mit zwei Gewaltschüssen von Kühnl und einem Pfostentreffer von Dürr. Birk erhöhte auf 3:1, Kühnl hatte ihn mustergültig bedient. Die Bears jetzt klar überlegen, Waldkirchen befand sich nur noch in der Verteidigung. Die wenige Angriffe vereitelte Hanisch mit tollen Parden. Beim zweiten Treffer der Crocodiles war er machtlos, Vavroch, Marek, Vokaty und Skoda ließen ganz kurz ihre tschechoslowakischen Wurzeln und spielerische Klasse aufblitzen, die sie in den bisherigen Spielen immer 60 Minuten lang gezeigt hatten. Freising hielt spielerisch gut dagegen, das Resultat war das 4:2 durch Birk mit einem herrlichen Rückhandschlenzer ins Kreuzeck.

Das letzte Drittel war ein einziger Sturmlauf der Freisinger, die mit fortschreitender Spieldauer gegen lustlose Waldkirchner einfach nur tolles Eishockey zeigten. Für die Treffer 5, 6 und 7 war Manuel Kühnl selbst verantwortlich, ansonsten bereitet er fast die Hälfte aller Freisinger Tore vor. Marcus Mooseder ließ sich nicht lumpen und scorte auch noch zwei Mal, das letzte Tor durch einen wirklich sehenswert verwandelten Penalty. Der dritte Treffer für Waldkirchen nur ein kleiner Schönheitsfehler.

Hätten die Black Bears auch nur die Hälfte ihrer Spiele so wie gegen Waldkirchen agiert, wären sie gar nicht in die Abstiegsrunde gekommen. Nun müssen sie in Selb noch einmal gewinnen, dann spielen sie auch in der nächsten Saison Landesliga.

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