Franziska Albl verstärkt Torhüterposition der GladiatorsWieder eine Torhüterin in Erding

Gut behütet: Die neue Gladiatos-Torhüterin Franzi Albl, eingerahmt von Florian Gänger (l.) und Alexander Feigl, den Chefs der Allianz-Agentur, die heuer auf den neuen, weißen Gladiators-Helmen werben werden. (Foto: Krzizok)Gut behütet: Die neue Gladiatos-Torhüterin Franzi Albl, eingerahmt von Florian Gänger (l.) und Alexander Feigl, den Chefs der Allianz-Agentur, die heuer auf den neuen, weißen Gladiators-Helmen werben werden. (Foto: Krzizok)
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Quasi gleich zwei Neuzugänge auf einmal haben die Eishockey-Verantwortlichen des TSV Erding präsentiert. Zum einen mit Franziska „Franzi“ Albl eine neue Torhüterin, zum anderen mit der Allianz-Vertretung Randolf Gänger einen neuen Helmsponsor.

Eine Frau im Tor ist bei den Erding Gladiators prinzipiell nichts Neues, hütete doch Viona Harrer jahrelang erfolgreich den Kasten.  Die gebürtige Tölzerin hat inzwischen ihre Schlittschuhe an den Nagel gehängt, ihre Nachfolgerin in der Frauen-Nationalmannschaft, neben Jennifer Harß und Ivonne Schröder,  ist die gebürtige Füssenerin  Albl. „Geboren bin ich zwar in Füssen, aber gebürtig bin ich eigentlich in Hopfen am See“, erzählt die 20-Jährige. „Natürlich sind Vionas Fußstapfen in Erding groß, aber ich freue mich auf diese Herausforderung.“ Nach ein paar Nachwuchsjahren beim EV Füssen ging es weiter zum ECDC Memmingen und schließlich zum Bayernligisten EC Pfaffenhofen. „Da durfte ich in der ganzen Saison nur zwei Spiele machen, deshalb hatte sich eine Weiterverpflichtung von meiner Seite aus ziemlich schnell erledigt, auch wenn mich der Trainer gerne noch weiter im Kader gehabt hätte“, sagt Albl. Ein Angebot habe sie dann vom Bayernligisten EV Moosburg gehabt, „aber das war irgendwie nicht so meins“. Mit ihrem Freund Andreas Schmelcher lebt sie in Eching am Ammersee. Der bullige Verteidiger, der ebenfalls schon das Gladiators-Trikot getragen hat und derzeit in Landsberg aktiv ist, nahm Kontakt mit Erding auf: „Der Andy hat beim Dany (Daniel Krzizok; Anm. d. Red.) angefragt, der hat alles weitergeleitet, ja und jetzt bin ich hier.“ Sie wisse sehr wohl, dass sie im Moment der einzige Spieler im Gladiators-Kader ohne „Erdinger Vergangenheit“ ist, „aber das ist für mich kein Problem“.

Eine „Erdinger Vergangenheit“ als Fans haben die beiden Chefs der Allianz-Agentur, Alexander Feigl und Florian Gänger. Feigl besucht seit rund 15 Jahren „als Eishockey-Fan tief im Herzen“ regelmäßig die Heimspiele der Grün-Weißen. „Und mein Onkel Ferdinand Krätz ist viele Jahre lang ein Förderer des Erdinger Eishockeys gewesen, und so ist auch unsere Familie dem TSV lange verbunden“, ergänzt Gänger. Erstmals werden die Gladiators in der kommenden Saison mit weißen Helmen auflaufen, gesponsert von der Allianz. Für sie sei es schnell klar gewesen, die Mannschaft auch in der Landesliga zu unterstützen. „Ich bin der Meinung, eine Stadt wie Erding braucht eine vorzeigbare Eishockeymannschaft“, meint Feigl, und Gänger sagt:  „Gerade in einer solchen Phase muss man den Verein unterstützen, denn wenn es gut läuft, sind alle da.“

Dass es für sie in Erding gut läuft, das hofft Keeperin Albl. „Ich bin natürlich oft bei der Nationalmannschaft, aber was die Gladiators betrifft, so will ich möglichst viel spielen, und natürlich auch möglichst gut spielen, sowohl in der Landesligamannschaft, als auch im U23-Team“, sagt die 20-Jährige selbstbewusst. „Auf alle Fälle freue ich mich auf meine neue Mannschaft.“

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