Florian Barths Gala in MitterteichTSV Peißenberg

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Die weite Anreise war der Gastmannschaft nicht anzumerken. Vom Eröffnungsbully an kannten die Gäste nur eine Richtung. Sie spielten auf das Tor der Mitterteicher. Der gute Torhüter Lukas Stolz brauchte sich über mangelnde Arbeit nicht zu beklagen. Anfangs hatten die Eishackler ihre Visiere zu ungenau eingestellt, denn entweder war der Torhüter zur Stelle, oder die Schüsse kamen zu unplatziert. Es dauerte bis zur elften Spielminute, ehe sich der überragende FLorian Barth in die Torschützenliste eintragen durfte. Martin Andrä und Valentin Hörndl bedienten den Torschützen, der keine Mühe hatte, die Scheibe im Tor unterzubringen.  Kurze Zeit später mußte Michael Resch eingreifen, weil ein Stürmer der Dragons allein vor ihm auftauchte. Machtlos war er dann, als die Heimmannschaft einen Konter fuhr. Die unübersichtliche Situation nutzte in der zwölften Spielminute Stephan Trolda, der die Scheibe auf Zuspiel von Sergej Hausauer und Kevin Tausend durch die Schoner von Resch schob. Peißenberg spielte weiter sehr druckvoll auf das gegnerische Gehäuse. Wieder waren es die Spieler Andrä und Hörndl, die Florian Barth ins Spiel brachten. Dieser schoss in der 14. Minute aus spitzem Winkel ein und erzielte somit die erneute 1:2-Führung. In der 19. Minute dann eine Überzahlsituation für die Eishackler. Florian Barth spielt auf Garip Saliji, dessen Schuss konnte der Torhüter nicht festhalten. Den Abpraller verwertete souverän Martin Hinterstocker zum 1:3-Pausenstand.

Im zweiten Spielabschnitt wogte das Spiel hin und her, wobei die Heimmannschaft etwas besser ins Spiel fand. So musste MIchael Resch in der 25. Minute einen Alleingang stoppen, ehe er in der 30. Minute einen Gewaltschuss gerade noch mit dem Fuß abwehren konnte. In der 33. Minute fiel der Anschlusstreffer für die Heimmannschaft zum 2:3. Die Abwehr agierte nicht konsequent genug, um den Alleingang von Kevin Tausend zu stoppen. Dieser sah den wartenden Torschützen Fabian Bauer, der nur noch einzuschieben brauchte. Doch nur eine knappe Minute später waren wieder die Eishackler in Person von Florian Barth an der Reihe. Dem 2:4-Führungstreffer ging ein Schuss von Juniorenspieler Manuel Singer von der blauen Linie voraus, den Abpraller verwertete in der 34. Minute der Kapitän eiskalt. Mit diesem Zwischenstand wurden letztmals die Seiten gewechselt.

Die Dragons drehten dann im letzten Drittel stark auf. Angriff auf Angriff rollte auf das Peißenberger Tor. Mit Glück und Geschick wurde der knappe Vorsprung verteidigt. Michael Resch hatte jetzt genug Möglichkeiten, sein Können unter Beweis zu stellen. Die größten Chancen der Gastgeber vereitelte er durch einen super Reflex mit dem Fuß, kurze Zeit später hatte er Glück, als er einen Gewaltschuss nicht festhalten konnte und der Puck über die Fanghand auf das Tor fiel. Nichts mehr zu halten gab es dann in der 48. Minute, als die Mitterteicher auf 3:4 verkürzen konnten. Sergej Hausauer setzte sich alleine durch und erzielte den viel umjubelten Anschlusstreffer. Die Peißenberger Abwehr hatte in der Schlussoffensive der Dragons viel Arbeit zu verrichten. Als Sebastian Buchwieser kurz vor Schluss eine 2-Minutenstrafe kassierte, keimte nochmals Hoffnung für die Heimmannschaft auf. Sie nahmen ihren Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis, um eventuell doch den Ausgleich zu erzielen. Diese Maßnahme erwies sich jedoch für Peißenberg als Glücksfall, denn Florian Barth konnte einem Verteidiger die Scheibe abluchsen und so in der 60. Spielminute unbedrängt ins leere Tor zum 3:5-Endstand einschießen.

Trainerstimmen zum Spiel:

Rudi Sternkopf (TSV Peißenberg): „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und den drei wichtigen Punkten. Im ersten Drittel haben wir taktisch sehr gut gespielt, im zweiten Drittel weniger. Im letzten Drittel hat die Mannschaft dann gekämpft und sich auch in Schüsse geworfen. Dank des überragenden Florian Barth haben wir das Spiel gewonnen.“

Heinz Zerres (EHC Stiftland Mitterteich): „Wir haben das erste Drittel komplett verpennt, im zweiten wurde mehr gekämpft. Im letzten Drittel haben wir alles versucht, hat aber nicht gereicht. Der Gegner hatte auch Glück bei dem Lattentreffer. Der Fehler zum Schluss darf einem erfahrenen Spieler nicht passieren. Wir haben in den letzten Spielen sehr viel Substanz gelassen.“

Tore: 0:1 (10:20) Barth Fl. (Hörndl, Andrä), 1:1 (11:57) Trolda (Tausend, Hausauer), 1:2 (13:29) Barth Fl. (Hörndl, Andrä), 1:3 (18:01) Hinterstocker (Saliji, Barth Fl./5-4), 2:3 (32:28) Bauer (Tausend), 2:4 (33:31) Barth Fl. (SInger, Andrä), 3:4 (47:12) Hausauer, 3:5 (59:22) Barth Fl. (ENG/ 4-5). Strafen: Mitterteich 14 + 10 (Kreizer) + 10 (Trolda), Peißenberg 4 + 5 + Spieldauer (Weindl). Zuschauer: 122.

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