Feuer abgewehrt – jetzt sollen die Islanders brennenEV Lindau

Feuer abgewehrt – jetzt sollen die Islanders brennenFeuer abgewehrt – jetzt sollen die Islanders brennen
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Die Aufgaben der Islanders sind dabei so attraktiv wie anspruchsvoll: Zunächst müssen die Lindauer am heutigen Freitag (20 Uhr) nach Pfaffenhofen reisen und empfangen dann am Sonntag zuhause im West-Duell die Wanderers Germering (17.30 Uhr).

Für die Partie bei den Ice Hogs muss man nicht lange herumraten, wer hier im Mittelpunkt stehen wird. Heinz und Tobias Feilmeier wechselten schließlich erst im Sommer vom ECP nach Lindau und kehrten nun erstmals zu ihrem Ex-Verein zurück. „Natürlich ist es kein Spiel wie jedes andere“, sagt Heinz Feilmeier. „Aber wie jedes andere Spiel wollen wir es gewinnen.“ Wenn es für den Lindauer Trainer und seinen Sohn, der letzte Saison Topscorer in Pfaffenhofen war, so läuft wie  Sebastian Buchwiesers Wiedersehen mit Peißenberg, wäre es natürlich optimal....

Umgekehrt darf man natürlich spekulieren, dass die Ice Hogs ihren Ehemaligen zeigen wollen, dass es ein Fehler war, zu gehen. Den Verlust haben sie jedenfalls bestens ausgeglichen. Unter dem neuen Coach Topias Dollhofer starteten die Oberbayern, um ihren Kapitän, den inzwischen 37jährigen, „ewigen“ David Vokaty, ordentlich in die Saison und stehen aktuell auf Platz acht. Zuletzt ließ der ECP durch einen 5:2-Auswärtssieg in Buchloe aufhorchen, was zeigt, wie schwer die Aufgabe für die Islanders werden wird.

Das gilt speziell auch für das Heimspiel am Sonntag. Partien gegen die Wanderers Germering hatten in der Vergangenheit oftmals den Charakter eines Überraschungs- Eis. „Einfach war es nie, denn die Wanderers legen bei uns immer eine Schippe drauf. Letzte Saison gewannen wir im Penaltyschießen, davor verloren wir 1:2 – in diesen Spielen ist wirklich alles möglich“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart.

Da hilft auch wenig, dass die Islanders in der Vorbereitung in Germering mit 5:2 gewannen. „Das war ein Testspiel, in der Punkterunde geht es anders zur Sache. Das sollte bekannt sein“, sagt Heinz Feilmeier. „Germering hat eine junge begeisterungsfähige Truppe, die 60 Minuten marschiert.“ In der Tabelle hat sich das zwar noch nicht niedergeschlagen. Allerdings hatten die Wanderers einen schweren Saisonstart und konnten trotz guter Auftritte (lediglich in Miesbach verlor man deutlich) nicht wie gewünscht punkten. Die Lindauer sind deshalb gewarnt – gegen beide Gegner des Wochenendes sind konstante Leistungen über die insgesamt 120 Minuten gefragt. Sie müssen brennen, um zu punkten, die Islanders – Feuer sollten sie jedenfalls genug haben.

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