EVL tritt zum Derby in Germering anEV Lindau

EVL tritt zum Derby in Germering anEVL tritt zum Derby in Germering an
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Für die Islanders sind die beiden letzten Spiele der Vorrunde vor allem aber wichtig, um ihren Rhythmus wieder zu finden. Die deutliche Abfuhr in Höchstadt hat eindeutig gezeigt, dass die Lindauer schnell wieder zu ihrem zuvor gezeigten Spiel zurückfinden sollten. „Wichtig ist, wie wir auf so ein Spiel reagieren. Da erwarte ich von meiner Mannschaft schon eine gewisse Lernfähigkeit“,  sagt Martin Masak. Personell muss der Spielertrainer des EVL dazu umbauen, da Lubos Sekula nach seiner dritten zehn- Minuten Strafe für eine Partie gesperrt ist. Seinen Platz wird der in dieser Saison lange ausgefallene Stefan Wissenbach einnehmen. Ebenfalls fehlen wird der erkrankte Timo Krohnfoth. Dafür kehren Andre Martini nach seinem doppelten Nasenbeinbruch und Sascha Paul zurück.

Zudem gibt im Sturm der Islanders ein „Neuzugang“ sein Debüt. Aus dem 1b-Team wechselt Michael Wellenberger bis zum Ende der Saison komplett in die erste Mannschaft. „Ich habe ihn einige Male spielen gesehen und bei der 1b mit betreut. Er hat sich diese Chance verdient“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart. Der 24-Jährige stand vor drei Jahren bereits im Kader der Islanders, musste nach vier Bayernliga-Spielen aber seiner Ausbildung verständlicherweise größeren Raum geben. „Er ist seither menschlich gereift und hat sich im Training sportlich angeboten“, sagt Schwarzbart über den Torjäger der 1b, der seine Abschlussqualitäten nun auch in der Bayernliga beweisen soll. „Die Luft ist zwei Ligen höher zwar eine andere, aber er hat das Potential dazu.“

Wellenberger nimmt den Kaderplatz eines anderen Eigengewächses ein, das woanders eine neue Herausforderung sucht. Elia Noah Feistle wechselt ab sofort zum EV Füssen in die Jugend-Bundesliga. Der 18-Jährige will sich auf höchstem Niveau in der Eliteliga der deutschen Jugend zeigen. „Wir freuen uns mehr für ihn, als wir dem Verlust für uns nachtrauern. Denn so ein Angebot zeigt auch, dass wir im Nachwuchs einiges richtig machen“, sagt Vorsitzender Marc Hindelang. Deshalb habe man Feistle natürlich keine Steine in den Weg gelegt. „Er soll schauen wie weit er kommt. Das muss man als junger Sportler einfach machen. Der Weg zurück ist ja nicht verbaut.“

Man darf also durchaus gespannt sein, wie sich die kleinen Veränderungen auf das Lindauer Spiel auswirken. Für den Tabellendreizehnten Germering geht es ebenso darum, sich auf die nächste Runde einzuschwören. Das junge Team hat zwar eine ordentliche Saison gespielt und viele enge Spiele abgeliefert, oft war es dann die mangelnde Erfahrung, die zu wichtigen Siegen gefehlt hat, weshalb es nun in die Abstiegsrunde geht. „Sie sind unangenehm zu spielen und defensiv sehr diszipliniert. Die Wanderers sind besser als ihr Tabellenplatz“, sagt Martin Masak. Das musste sein Team schon im Hinspiel spüren, als die Lindauer sich in letzter Sekunde ins Penaltyschießen retteten, dass sie dann gewannen. Ein solches Resultat ist die Mindestvoraussetzung, damit es am Sonntag gegen Miesbach noch richtig um etwas geht.


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