EVL holt Alex Katjuschenko und hält Andre MartiniEV Lindau

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Katjuschenko kommt ursprünglich aus dem Nachwuchs des EV Ravensburg und spielte letzte Saison aus Studiengründen in der Baden-Württemberg-Liga. Im Jahr zuvor lief der Deutsch-Russe in der 2. Bundesliga 55 Mal für die EVR Towerstars auf, nachdem er zwei Jahre lang in der Junioren- Bundesliga erfolgreich für die U20 der Ravensburger spielte. In Stuttgart erzielte der 22-Jährige in 25 Spielen 31 Punkte (13 Tore). Dies stets an der Seite seines Zwillingsbruders Johann, der allerdings ein Auslandssemester einlegen wird. „Man darf gespannt sein, wie es bei ihm läuft, da er zum ersten Mal von seinem Zwillingsbruder getrennt ist“, sagt der sportliche Leiter des EV Lindau, Bernd Wucher. „Wir wollten die beiden Brüder schon letzte Saison verpflichten, was aber leider am Studium gescheitert ist. Jetzt konnten wir Alex holen und freuen uns auf einen gierigen, robusten und sehr torgefährlichen Stürmer.“

Katjuschenko trifft in Lindau auf einen langjährigen Bekannten, denn mit Andre Martini spielte er ebenfalls schon im Ravensburger Nachwuchs zusammen. Martini, sagte den Islanders nun für eine dritte Saison in Folge zu. „Er ist ein Spieler, der sich jedes Jahr steigert und in seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende ist. Er ist der Typ Spieler, der mit seiner Spielanlage für das Islanders- Eishockey steht“, sagt Wucher. Der 22-Jährige, der vergangene Saison in 34 Spielen 14 Punkte (7 Tore) erzielte, überzeugte durch disziplinierte Arbeit auf dem Eis, Tempo, Biss und Durchsetzungsvermögen.

Bei den Vorbereitungsspielen auf die neue Saison hat sich unterdessen eine kleine Änderung ergeben. Das Spiel beim ESV Buchloe am Sonntag den 21. September wurde um eine Stunde auf 17 Uhr vorverlegt.

Der aktuelle Kader des EV Lindau:

Tor: Varian Kirst, Beppi Meyer

Abwehr: Tobias Fuchs, Philip Haug, Bernhard Leiprecht, Martin Masak

Sturm: Sebastian Buchwieser (TSV Peißenberg), Zdenek Cech, Tobias Feilmeier (EC Pfaffenhofen), Alexander Katjuschenko (Stuttgart Rebels), Timo Krohnfoth, Andre Martini, Jiri Mikesz, Michal Mlynek, Daniel Pfeiffer.