EVL gastiert am Sonntag beim besten HeimteamEV Lindau

EVL gastiert am Sonntag beim besten HeimteamEVL gastiert am Sonntag beim besten Heimteam
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Gerade mal eine Woche ist es her, dass sich beide Mannschaften zuletzt gegenüberstanden. Dabei ging es am letzten Spieltag der Vorrunde für den EVL noch darum, sich Platz Fünf zu sichern, was mit dem Punktgewinn beim 6:7 nach Penaltyschießen gewann. Das Erfolgserlebnis eines Sieges nahmen allerdings die Gäste mit. Nicht nur das: Miesbach drehte innerhalb des Spiels einen 0:3 Rückstand und glich auch die späte Führung des EVL noch aus. „Das war eine gute Übung dafür, dass man in den Play-Offs 60 Minuten lang konzentriert sein muss“, sagte EVL- Spielertrainer Martin Masak über die Partie gegen den Tabellenvierten der Vorrunde.

Nicht nur wegen der besseren Platzierung ist der TEV in der Zwischenrundengruppe A neben Sonthofen der Favorit auf einen der beiden ersten Plätze. Auch im Heimspiel blieben die Oberbayern gegen den EVL siegreich - und das mit 5:1 recht deutlich. Dies war einer von sage und schreibe 13 Heimsiegen in 15 Vorrundenpartien – die beste Bilanz der Liga. Von den beiden Niederlagen setzte es nur eine in der regulären Spielzeit. Die 92 erzielten Tore werden nur von Memmingen übertroffen. Das zeigt, wie schwer die Aufgabe für den EV Lindau ist. „Ganz wichtig ist es, schon am Anfang dort konzentriert zu sein, vor allem in den Zweikämpfen. Wir müssen Strafen und Unterzahl vermeiden – denn wenn wir nicht fünf gegen fünf spielen können, werden wir kaum eine Chance haben“, sagt Masak.

Aber auch das wird hart genug, denn der TEV präsentiert sich aktuell in sehr guter Verfassung, allen voran Kontingentspieler Pier- Olivier Cotnoir, der beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams entscheidend war, sowie der DEL- erfahrene Topscorer Benjamin Barz, der in nur 23 Saisonspielen, 42 Punkte (12 Tore) erzielte. Aber auch defensiv ist der TEV sehr stark. Torhüter Anian Geratsdorfer ist der Torhüter mit den meisten gespielten Minuten der Liga und unter den Vielspielern, der mit der besten Gegentorbilanz (nur 2,64 pro Spiel). Varian Kirst ist ihm in dieser Wertung aber dicht auf den Fersen (2,78). Ob Geratsdorfer allerdings spielen wird oder wie in Lindau der DEL- erfahrene Danijel Kovacic, ließ TEVTrainer Michael Lehmann, der als Ziel ganz klar das Halbfinale ausgegeben hat offen. „Die Gruppe ist für uns machbar“, sagt Lehmann selbstbewusst, denn er weiß auch, dass Miesbach von der Stärke her auch dem Favoriten Sonthofen absolut Paroli bieten kann. Es wird also extrem schwer für den EV Lindau zum ersten Mal überhaupt nach dem Bayernliga-Aufstieg in Miesbach etwas Zählbares zu holen.

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