EVL erstmals wieder ohne PunkteEV Lindau

EVL erstmals wieder ohne PunkteEVL erstmals wieder ohne Punkte
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Hauptproblem der Lindauer war die ungenügende Chancenverwertun. „Wir hatten genug Möglichkeiten für ein besseres Ergebnis“, sagte Team-Manager Sebastian Schwarzbart. Allerdings lief der EVL auch 50 Minuten lang einem Doppelschlag des TEV hinterher. Zunächst gingen die Gastgeber vor 416 Zuschauern im Nachschuss durch Andreas Förg in Führung. 46 Sekunden später wurde Nicolai Johansson, der wieder den verletzten Varian Kirst im Tor vertrat, aus spitzem Winkel von Markus Seiderer erneut überwunden. Nach diesem frühen Schock reagierte Spielertrainer Martin Masak, der wegen einer starken Erkältung ebenso wie die verletzten Daniel Pfeiffer und Nikolas Oppenerger nicht auflaufen konnte, sofort und wechselte Michael Gundlach ein. Ein guter Schachzug, denn Gundlach bot anschließend eine ordentliche Partie und gab der Hintermannschaft des EVL Sicherheit.

In einer temporeichen Partie spielten die Islanders weiter auf Augenhöhe, ließen aber zwei große Chancen aus. Auch im zweiten Drittel kämpften die Gäste in einem temporeichen Spiel intensiv um Anschluss. Miesbach konzentrierte sich mehr auf die Defensive, verwertete seine Chancen aber ebenso wenig, so dass angesichts der fehlenden Durchschlagskraft keine weiteren Tore fielen. Dennoch blieben die Lindauer dran und wurden nach anderthalb Minuten im zweiten Durchgang  belohnt. Geschickt hielt Bernhard Leiprecht die Scheibe im gegnerischen Drittel undtraf anschließend mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie zum verdienten Anschlusstreffer.

Die Islanders drückten danach auf den Ausgleich, machten aber in der 48. Minute den wohl entscheidenden Fehler. „Es war klar, dass wir irgendwann noch mehr aufmachen mussten, aber in der Szene waren wir einfach nicht klug genug“, sagte Schwarzbart. Die starken und routinierten Miesbacher bestraften den Stellungsfehler sofort und kamen durch den schnellen Gegenzug zum 3:1 durch ihren Kontingentspieler Pier-Olivier Cotnoir. Zwar gaben sich die Islanders nicht auf, mussten aber noch zwei Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen, wobei mindestens eine der beiden den Treffern vorausgehenden Strafen eher unberechtigt war. Die Oberbayern nutzten auch diesen Vorteil und erhöhten durch Marius Fürbeck und Rene Müller zum 5:1 Endstand. „Zwei Tore zu hoch“, wie Schwarzbart bewertete. Wichtiger sei allerdings, dass die Islanders wieder zu einer konsequenten Spielweise in der Offensive zurück finden. Denn zu vieles, was die Lindauer hierbei anboten, war zu kompliziert.

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