EV Lindau Islanders zu Gast bei Tabellenführer MoosburgFinal-Neuauflage gegen Höchstadt am Sonntag

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Ein beinhartes Wochenende steht den EV Lindau Islanders bevor. Nachdem sie am Freitag (19.30 Uhr) bei Tabellenführer EV Moosburg gastieren, empfangen sie am Sonntag (17.30 Uhr) den Höchstadter EC zur Neu-Auflage des Bayernliga-Finales.

Dass es am Sonntag ein Topspiel werden würde, hatten alle bayrischen Eishockey- Fans sicherlich schon vor Saisonbeginn auf dem Zettel, wenn die Islanders auf Höchstadt treffen. Ein Gastspiel in dem der EV Moosburg als Tabellenführer auftritt, hatte wohl kaum jemand auf dem Zettel – allen voran die Oberbayern selbst nicht, die alle vier bisherigen Spiele gewannen, unter anderem 7:1 gegen Pfaffenhofen und 8:1 in Buchloe. Sportlich war der EVM nämlich am Ende der vergangenen Spielzeit nach der Play-down-Niederlage gegen Geretsried abgestiegen. Der Rückzug des EHC 80 Nürnberg ermöglichte dem EVM aber den Liga-Verbleib.

Offenbar hat man in der Dreisrosenstadt die richtigen Schlüsse gezogen – und von einem weiteren Rückzug profitiert. Dass Nachbar TSV Erding von der Oberliga in die Landesliga stürzte machte den Weg frei für gleich drei Transfers. Rudolf Lorenz und Kevin Steiger verstärken nicht nur die Abwehr, die in vier Spielen erst 7 Gegentreffer hinnehmen musste. Offensiv hat ligaweit nur EVL- Kapitän Tobi Fuchs unter den Verteidigern besser gepunktet als Lorenz. Fuchs kommt auf sieben Punkte (2 Tore), Lorenz hat nur einen Zähler weniger auf dem Konto. Dritter Ex- Erdinger im Bunde ist Patrik Samanski. Nicht der einzige ehemalige Oberligastürmer. Aus Deggendorf kam Daniel Möhle, der schon viermal getroffen hat, ebenso oft, wie der neue Kontingentspieler Lukas Varecha (25, Tschechien), der allerdings wegen einer Spieldauer- Disziplinarstrafe gegen die Islanders gesperrt ist.

„Moosburg ist nicht mehr mit dem Team vom letzten Jahr zu vergleichen. Die Oberligaspieler haben viel Qualität hereingebracht“, spricht EVL-Trainer Sebastian Buchwieser von einer „ganz harten Aufgabe, vor allem auswärts. Aber wir fahren dort hin, um zu gewinnen.“

Zuversicht haben sich die Islanders mit dem starken Comeback gegen Waldkraiburg reichlich erspielt. „Wir haben in den letzten beiden Spielen deutlich gesehen, was wir tun und was wir lassen müssen um zu gewinnen“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart. „Wir haben Charakter gezeigt und das sollte uns als Team weiterhelfen und Auftrieb geben.“ Dazu kommt, dass erstmals nach seiner Sperre Martin Sekera ins Geschehen eingreifen kann. „Er brennt auf seinen Einsatz und weiß, dass er der Mannschaft etwas zurückgeben muss“, sagt der sportliche Leiter Bernd Wucher. Ausfallen wird dagegen weiterhin Lubos Sekula. Für ihn bekam Nachwuchsmann Simon Lehmann bereits gegen Waldkraiburg einige Einsatzzeit. Offen bleibt, ob dies die Aufgabe am Freitag erneut zulässt. Grundsätzlich aber sollten die Islanders darauf bedacht sein, die Defensive mehr zu stabilisieren, liegt der Gegentorschnitt doch bei vier Treffern pro Partie. Das sollte auch eine Frage der Balance sein. Nach drei Heimspielen zum Start kommen die Islanders nun in den normalen Rhythmus von Heim- und Auswärtsspielen. Eine gute Chance, die Leistungen zu stabilisieren. 

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