EV Lindau Islanders kassieren wieder eine Abfuhr1:7-Packung in Miesbach

EV Lindau Islanders kassieren wieder eine AbfuhrEV Lindau Islanders kassieren wieder eine Abfuhr
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Nichts zu holen gab es für die EV Lindau Islanders bei TEV Miesbach. Im Gegenteil: Die Lindauer kassierten zum zweiten Mal in Folge eine derbe Auswärtsklatsche und verloren mit 1:7 (0:2, 1:0, 0:5).

Die Partie beim Tabellenvierten zeigte deutlich, dass man in der Bayernliga mit nur 30 Minuten ordentlichem Eishockey nicht bestehen kann. So verschliefen die Islanders die Anfangsphase und hatten Probleme mit dem Tempo und der Intensität, die die Oberbayern an den Tag legten. Selbst ein frühes Powerplay in der Partie half den Islanders nicht in die Spur. Besser machte es der TEV, der sein erstes Überzahlspiel nutzte, als Florian Feuerreiter nach acht Minuten einschob. Derselbe Spieler war es auch, der in der zwölften Minute auf 2:0 erhöhte. Ein Treffer, der den Lindauern besonders weh tat, fiel er doch, als die Gäste einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Sebastian Reisinger, der für den verletzten Beppi Mayer sein erstes Spiel von Anfang an für den EVL absolvierte, war bei beiden Toren ohne Chance.

Danach hielt er sein Team mit einigen guten Paraden im Spiel. Die Islanders begannen, auf Augenhöhe zu agieren und den Kampf anzunehmen. Im zweiten Drittel waren sie die aktivere Mannschaft und kamen durch Marko Babic zum 2:1 (25.). Mehr sprang allerdings nicht heraus. Miesbach spielte konsequent in der Defensive und ließ kaum gute Chancen der Islanders zu, denen die Durchschlagskraft fehlte.

Auf der anderen Seite nutzten die Gastgeber den Raum, den die Lindauer ließen, als sie in der Schlussphase versuchten, den Druck zu erhöhen. Nach Josef Kottmairs Treffer zum 3:1 in der 51. Minute wäre noch genug Zeit gewesen, etwas Zählbares zu erreichen. Stattdessen brachen die Islanders komplett ein. Peter Kathan, Matthias Stumböck, Stefan Stiebinger und Stefan Kirschbauer demütigten die Lindauer, die ihren Torhüter im Stich ließen, mit vier weiteren Treffern innerhalb von nur sechs Minuten.

Am Ende kam ein erneut peinliches Endergebnis von 1:7 zustande, womit Miesbach den direkten Vergleich zwischen beiden Teams für sich entschied und den EVL ob der gezeigten Leistung eher ratlos zurückließ.

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