EV Lindau Islanders endlich wieder zu HauseDer HC Landsberg ist zu Gast

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Dabei dürfen sich die Lindauer Fans wieder auf eine Partie mit Derbycharakter freuen, denn es folgt nach dem Hinspiel vom Freitag schon das Rückspiel des West-Duells gegen den HC Landsberg. Vor den Spielen des Wochenendes waren ja gleich vier Mannschaften punkgleich – allerdings mit einer unterschiedlichen Anzahl an Spielen. So hatten die Lindauer ihre sechs Punkte in zwei, die River Kings ihre sechs Spiele in vier Partien erobert. Kommendes Wochenende sind die Lechstäder dann spielfrei und haben schon die Devise ausgegeben: Jeder Punkt gegen den EVL ist ein Bonuspunkt.

Das ist allerdings ein deutliches Understatement des HCL, der in der Vorrunde immerhin auf einem beachtlichen vierten Platz abgeschnitten hat und ohnehin was Spielstärke und Zuschaueraufkommen betrifft, zu den positiven Erscheinungen der Bayernliga gehört. Die River Kings sind jung, schnell und hart und beschäftigen jeden Gegner über 60 Minuten. Manchmal auch etwas länger, wie die Lindauer im Heimspiel der Vorrunde erfahren haben. Das verloren sie nämlich in der Verlängerung mit 2:3 und EVL-Sportchef Bernd Wucher hat heute noch die Reaktion der Zuschauer im Ohr. „So ist die Mannschaft seit Jahren nicht ausgepfiffen worden.“ Zeichen der gehobenen Ansprüche des Lindauer Publikums, aber auch der Tatsache geschuldet, dass die Islanders eher holprig in die Saison starteten.

Das Thema Rhythmus war allerdings auch vor diesem Wochenende eines, beim EVL. „Mal sehen, wie wir aus der Pause kommen. Wir haben zum Glück gleich einen Gegner, bei dem weiß, dass man voll da sein muss“, sagt Teammanager Sebastian Schwarzbart, der aber von intensiver und konzentrierter Trainingsarbeit der Lindauer berichten konnte.

Bei den Gästen gibt es einige Spieler, die zu beachten sind: So steht Dennis Sturm, Siegtorschütze vom ersten Spiel, inzwischen bei 26 Saisontoren und gehört damit zu den Top fünf der Liga. Der während der Saison verpflichtete Kontingentspieler Craig Gallo kommt immer besser in Schwung und erzielte in der Zwischenrunde vier der 16 Landsberger Tore (gegen Moosburg und Peißenberg), dazu liefert Marcel Juhasz weiterhin zuverlässig seine Vorlagen, wie auch Verteidiger Andreas Geisberger seine Offensivkraft beibehalten hat. Das Torwartgespann Maximilian Güßbacher, mit erst 18 Jahren eines der ganz großen Talente in Bayern auf dieser Position, und Christoph Schedlbauer gehört zu den besten der Liga und teilt sich den Job. So ist zu erwarten, dass der nach Verletzung zurückgekehrte Schedlbauer in Lindau erstmals wieder ins Geschehen eingreift.

Sollte am Freitag nichts dramatisches passiert sein, wird der EVL ebenfalls komplett antreten. Dies wird auch nötig sein, um die Erfolgsserie in der Eissportarena auszubauen. Die letzten acht Heimspiele gewannen die Islanders allesamt. Der letzte Gast, der im Eichwald punktete, war der HC Landsberg am 8. November. Wiederholung aus Lindauer Sicht unerwünscht.

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