EV Füssen unterliegt dem Oberligisten ECDC Memmingen Start in die Vorbereitungsphase

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Recht ausgeglichen verlief der erste Spielabschnitt, wobei das Team des neuen Trainers Andi Becherer sogar ein leichtes Chancenplus verzeichnen konnte. Einen Treffer machten aber die Indians durch Dominik Piskor. Er nutzte die etwas zu weit aufgerückte EVF-Abwehr, und überwand Maximilian Meier mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck. Die besten Füssener Chancen hatten in diesem Drittel Markus Vaitl, Samuel Payeur, Eric Nadeau und Thomas Böck.

Im zweiten Abschnitt war Memmingen stärker, und hatte einige Druckphasen. Die Füssener Abwehr und Goalie Meier hielten aber das Ergebnis bis kurz vor Drittelende, eher Milan Pfalzer per Rückhand auf 2:0 erhöhte. Chancen für den EVF waren vor allem ein Schlagschuss von Lubos Velebny sowie ein verdeckter Schlenzer von Marius Klein.

In Überzahl spielend startete der ECDC in das letzte Drittel, und hatte durch einen Pfostentreffer von Huhn gleich eine große Möglichkeit. Bei einem Konter traf Mudryck zudem die Latte. Nach einer Füssener Auszeit in der 49. Minute zeigten sich die Schwarz-Gelben aber plötzlich deutlich offensiver und mit vielen Chancen. Tyler Wood und Lubos Velebny sorgten bei einem Powerplay für viel Druck von der blauen Linie, und am Ende hatten Samuel Payeur und Vincent Wiedemann jeweils zwei große Chancen, darunter einen Pfostentreffer, außerdem konnte Memmingen bei einem Konter noch im letzten Moment klären. Es blieb beim 0:2.

Trainer Waldemar Dietrich (Memmingen): „Wir hatten heute einen kleinen Kader mit nur drei Verteidigern, so mussten Stürmer hinten mit aushelfen. Vollmer war im Tor überragend, er hat das Spiel gewonnen. Wir hatten am Freitag gegen Kaufbeuren einen schweren Einsatz, am Ende schienen die Beine schwer zu sein. Füssen hat eine starke Truppe mit einer guten Mischung, sie werden in der Bayernliga sicher vorne mitspielen.“

Andreas Becherer (EVF): „Beide Torhüter waren heute stark. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt und habe viel Positives wie Einsatz, Wille und Tempo gesehen. Lediglich am Torabschluss, wo oft auch ein wenig das Glück fehlte, müssen wir noch feilen. Wir haben diese Woche hart gearbeitet, ich war daher etwas überrascht, dass wir am Ende nochmal so Dampf machen konnten.“

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