EV Füssen feiert erstes Sechs-Punkte-Wochenende in der BayernligaSiege gegen Pegnitz und Erding

(Foto: Heiko Köhntopp/EV Füssen)(Foto: Heiko Köhntopp/EV Füssen)
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Trainer Stefan Ponitz (Pegnitz): „Es war klar, dass es heute für uns schwer wird, wir haben noch kein Eis und konnten die letzten beiden Wochen nur zweimal trainieren. Am Anfang waren wir gar nicht schlecht, nach dem vierten Tor war die Partie aber entschieden, Füssen hatte dann leichtes Spiel und siegte ungefährdet.“

Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Wir sind durch das frühe Tor sehr gut in das Spiel gekommen, es hat uns aber keine Sicherheit gebracht. Der Ausgleich war mit dem Pfostentreffer möglich, dann läuft es vielleicht anders. Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Spiel, das Ergebnis schmeichelt uns etwas. Nicht die acht Tore, da wäre noch mehr möglich gewesen, sondern dass wir nur zwei Gegentreffer erhalten haben. An der Defensive müssen wir arbeiten. Benedikt Hötzinger hat ein tolles Spiel gemacht, und mit erneut drei Überzahltreffern im Heimspiel haben wir bislang eine sehr gute Quote.“

Tore: 1:0 (1.) Newhook (Velebny, Bühler), 2:0 (7.) Holzmann (Schmid/5-4), 3:0 (15.) Simon (Velebny, Schmid/5-4), 3:1 (16.) Pleger (Kuhn, Kracht), 4:1 (24.) Velebny (Simon, Schmid), 5:1 (28.) Besl (Newhook, Holzmann/5-4), 6:1 (47.) Krötz (Besl/4-4), 7:1 (56.) Besl (Nadeau, Bühler/4-5), 8:1 (58.) Schmid (Meier, Simon), 8:2 (59.) Krieger (Seidinger). Strafminuten Füssen 16, Pegnitz 18. Zuschauer 811.

Nach diesem Sieg wurde am Sonntag dann auch gleich das erste Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Bei den favorisierten Erding Gladiators, dem Tabellenzweiten der Hauptrunde im Vorjahr, siegte der EVF verdient mit 5:3 (0:1, 4:1, 1:1).

Erding musste für die Partie den Ausfall von vier Stürmern hinnehmen, bei Füssen fehlte weiterhin Nikolas Oppenberger. Defensiv waren beide Mannschaften aber weitgehend komplett, und so waren im ersten Abschnitt Tore Mangelware. Füssen gehörte die Anfangsphase, und vor allem in Überzahl wäre die Führung möglich gesehen, rettete doch zweimal der Pfosten für die Gastgeber. Konnte Andi Jorde im Tor zunächst noch alle Möglichkeiten des Heimteams abwehren, war er in der 17. Minute machtlos.

Das zweite Drittel ging dann eindeutig an den EVF. Mit schnellem und schnörkellosem Spiel wurden die heimischen Gladiators immer mehr unter Druck gesetzt, und endlich klappte es auch mit der Chancenverwertung. Ärgerlich lediglich, dass nur 38 Sekunden nach dem 1:4 Erding wieder verkürzen konnte.

Im letzten Abschnitt drückten die Gastgeber dann auf den Anschlusstreffer, und der EVF war nicht mehr so richtig in der Partie wie noch zuvor. Folge war das 3:4, und noch gut zwölf Minuten zu spielen. Mit vereinten Kräften wurde der Ausgleich aber verhindert. Vincent Wiedemann machte schließlich mit seinem Treffer in der Schlussminute ins leere Tor alles klar.

Tore: 1:0 (17.) Michl (Borrmann), 1:1 (23.) Nadeau (Keller, Besl), 1:2 (25.) Newhook (Krötz, Böck), 1:3 (34.) Nadeau (4-5), 1:4 (39.) Krötz (Holzmann, Wiedemann), 2:4 (39.) Michl (Borrmann, Mühlbauer), 3:4 (48.) Deubler (Zimmermann, Spindler), 3:5 (60.) Wiedemann (Newhook/5-6 ENG). Strafminuten Erding 10, Füssen 8. Zuschauer 428.

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