EV Füssen erobert sich die Tabellenführung zurück6:4 gegen Erding Gladiators

(Foto: EV Füssen)(Foto: EV Füssen)
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Die rund 900 Zuschauer am Kobelhang brauchten ihr Kommen jedenfalls nicht zu bereuen, sondern bekamen eine weitere intensive Partie geboten, an deren Ende ein knapper, aber verdienter Füssener 6:4 (1:1, 2:0, 3:3)-Erfolg stand, und mit diesem die Rückeroberung der Tabellenführung.

Ohne den verhinderten Torhüter Andreas Jorde sowie die Verteidiger Christian Krötz und Lubos Velebny, dafür aber mit den Rückkehrern Florian Simon, Eric Nadeau und Vincent Wiedemann startete der EVF mit viel Schwung in die Partie, hatte sofort gute Chancen durch Payeur, Vaitl und Newhook. Erding konnte sich erst nach knapp sechs Minuten befreien und eigene Chancen heraus spielen. Ein Überzahlspiel nutzte allerdings Samuel Payeur zur Füssener Führung. Ebenfalls im Powerplay gelang Gästestürmer Tobias Feilmeier aber mit einem schnellen Angriff gegen die zu sorglose Abwehr der Heimmannschaft der Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt vergab zunächst der freigespielte Newhook die große Chance zur erneuten Führung, danach hatte Erding im Powerplay seine Möglichkeiten. Es dauerte bis zur Hälfte der Partie, ehe der bestens bediente Florian Simon einen Schlagschuss zum 2:1 in die Maschen setzte. Und als die Drittelpause schon greifbar nah war, fand mit Maximilian Dropmann ein weiterer Verteidiger von der blauen Linie genau die Lücke zum 3:1.

Vaitl und Payeur hätten im Schlussdrittel eine Vorentscheidung herbeiführen können, auf der Gegenseite scheiterte Krzizok zweimal an Benedikt Hötzinger. Auch Wood und Newhook hatten in der Folge sehr gute Chancen, einen Treffer machte aber erneut Erding durch Tobias Feilmeier, nachdem dem aufbauenden EVF-Verteidiger grenzwertig der Puck abgenommen worden war. Ein Solo von Tobias Meier konnte gerade noch gestoppt werden, danach kam es aber zu einem Powerplay des EVF, welches sich nach nur zehn weiteren Sekunden sogar in eine doppelte Überzahl wandelte. Diese Chancen ließen sich die Schwarz-Gelben nicht entgehen und stellten durch Maximilian Dropmann und Marius Klein auf 5:2. Es folgten vier Strafminuten gegen Füssen, in denen die Gastgeber einen gefährlichen Unterzahlkonter fuhren, dieser wurde jedoch abgefangen und im Gegenangriff traf Florian Zimmermann zum 5:3. Kaum wieder komplett lief Marc Besl alleine auf das gegnerische Tor zu, scheiterte aber. 58 Sekunden vor Spielende traf erneut Zimmermann zum Anschlusstreffer, ehe in der letzten Sekunde der Partie Samuel Payeur die Scheibe im leeren gegnerischen Tor versenkte.

Trainer Topias Dollhofer (Erding): „Beide Teams haben ihre Qualitäten im spielerischen Bereich, uns war klar, dass es eine schwierige Partie wird. Unser Einsatz über 50 Minuten hätte vielleicht mit dem einen oder anderen Punkt belohnt gehört, aber dann haben wir die Strafzeiten bekommen, nachvollziehbar oder nicht, und die Tore in Unterzahl. Am Ende waren wir heute nicht clever genug, um Zählbares zu erreichen. Glückwunsch an Füssen.“

Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Wir wollten Erding von Anfang an unter Druck setzen, das ist im ersten Drittel nicht so gelungen, ab dem zweiten lief es dann besser. Wir haben sehr diszipliniert gespielt, unsere Chancen genutzt, und da wir mehr investiert haben auch verdient gewonnen. Sehr schade ist es, dass ein kontrolliertes Spiel so verlaufen muss, weil einer meint, ihm seinen Stempel aufdrücken zu müssen. Wenn Tore fallen bei Strafzeiten, die überhaupt nichts waren, dann muss man schon nach dem Sinn fragen.“

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