EV Dingolfing scheitert im Halbfinale am EV FüssenAus und vorbei

EV Dingolfing scheitert im Halbfinale am EV FüssenEV Dingolfing scheitert im Halbfinale am EV Füssen
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„Wir haben uns wirklich erhobenen Hauptes aus dieser Saison verabschiedet und bis zum Schluss alles gegeben“, zollte EVD-Spielertrainer Phillip Weinzierl seiner Mannschaft trotz der Niederlage allergrößten Respekt. Füssen bestrafte die Fehler der Hausherren konsequent und schnürte dabei gleich zwei spielentscheidende Doppelpacks. Die ersten beiden Tore kassierte der EVD im ersten Drittel innerhalb von 32 Sekunden, die Gegentore drei und vier fielen im Mittelabschnitt binnen 21 Sekunden. Danach verkürzte Dingolfing zwar noch auf 1:4, doch nur 13 Sekunden später stellten die Gäste den Vier-Tore-Abstand wieder her und sorgte damit bereits nach einer knappen halben Stunde für die Vorentscheidung. „Letztlich war Füssen in beiden Spielen die stärkere Mannschaft. Sie stehen verdient im Finale und ich gehe eigentlich davon aus, dass sie im kommenden Jahr in der Bayernliga spielen werden“, resümierte Weinzierl nach einer Halbfinal-Serie in der Füssen für einen tapfer kämpfender EV Dingolfing schlichtweg eine Nummer zu groß war. 

Der EV Füssen trifft nun in der Finalserie auf die Wölfe Bad Kissingen, die im entscheidenden dritten Spiel der zweiten Halbfinal-Serie mit 4:2 über den EHC Königsbrunn triumphierten. Der Meister steigt direkt in die Bayernliga auf. Der Finalist bestreitet die Relegation gegen einen noch zu ermittelnden Bayernligisten.

Derweil blickt Phillip Weinzierl am Ende zufrieden auf eine turbulente „Achterbahn-Saison“ zurück: „Wir haben in der Vorbereitung teilweise überragend gespielt, sind dann aber sehr schlecht in die Saison gestartet. Der Tiefpunkt war natürlich die bittere Heimniederlage gegen Haßfurt. Da haben uns viele schon für tot erklärt. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger.  Danach hat es bei uns wieder klick gemacht und wir haben eine wirklich brutale Zwischenrunde gespielt. Leider haben wir den ersten Platz noch hergeschenkt, aber letztlich ist es egal gegen wen Du im Halbfinale spielst. Am Ende mussten wir ein bisschen Tribut zollen, da hatten wir nicht mehr die nötige Kraft. Ich verneige mich vor der Mannschaft, die eine starke Saison gespielt hat und bedanke mich bei allen Betreuern, dem ganzen Team und allen Fans, die immer zu uns gestanden sind, für die große Unterstützung in dieser schwierigen Spielzeit.“ Der Termin für die Saisonabschlussfeier wird kurzfristig bekanntgegeben.

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