EV Dingolfing scheitert gleich zweimal an sich selbstBittere Schlappen in Haßfurt und gegen Amberg

EV Dingolfing scheitert gleich zweimal an sich selbstEV Dingolfing scheitert gleich zweimal an sich selbst
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Trotz einer zwischenzeitlichen 4:2-Führung unterlag der EVD zunächst beim ESC Haßfurt mit 4:5 nach Penaltyschießen. Im Heimspiel gegen den Rangzweiten ERSC Amberg bewies das Team zwar nach einem 0:3-Rückstand große Moral, verlor aber dennoch mit 3:5 und ist nun Tabellenvorletzter.

Beim Gastspiel im unterfränkischen Haßfurt waren die Dingolfinger gegen Ende des Mittelabschnitts eigentlich schon auf die Siegerstraße eingebogen. Nach einem umkämpften ersten Abschnitt – nach 20 Minuten stand es 1:1 – wurden die Niederbayern anschließend immer stärker und schossen sich durch einen Doppelpack von Jaroslav Koma eine verdiente 4:2-Führung heraus. Auf der Zielgerade brachten sich die Isarstädter aber selbst um die Früchte ihrer Arbeit. Durch eine Reihe von überflüssigen Zeitstrafen gerieten die Gäste in arge Nöte. Haßfurt glich schließlich zum 4:4 aus und hatte nach einer Spieldauerstrafe gegen EVD-Verteidiger Danny Weber noch große Chancen auf den „Dreier“. Doch Dingolfing rettete zumindest das 4:4 über die Zeit, zog aber anschließend im vierten Penaltyschießen der Saison zum dritten Mal den Kürzeren.

Tore: 1:0 (13.) Thebus (Dietrich/Vollert), 1:1 (16.) Weinzierl (Harrer), 1:2 (25.) Haschberger (Weinzierl), 2:2 (27.) Thebus (Breyer/Dietrich), 2:3 (29.) Koma (Weinzierl), 2:4 (37.) Koma (Harrer), 3:4 (44.) Lang (Rister/Hildenbrand), 4:4 (55.) Hildenbrand, 5:4 (60.) Slivka (Penalty), Strafminuten: Haßfurt: 10, Dingolfing: 17 + Spieldauer Weber (Behinderung) + 10 Hähnel, Zuschauer: 198. 

Im Duell mit den oberpfälzischen Löwen aus Amberg stimmte erneut über weite Strecken, der Dingolfinger Einsatz, aber nicht das Ergebnis. Während die Hausherren vor rund 120 Zuschauer das Geschehen weitestgehend bestimmten, ließen sie zum wiederholten Male in dieser Saison eine ganze Reihe hochkarätiger Möglichkeiten liegen. Amberg zeigte sich vor dem Tor wesentlich konsequenter und schoss eine 3:0-Führung heraus. Dingolfing blieb aber dran und schaffte mit großer Moral bis zur 49.Minute den 3:3-Ausgleich. In der Schlussphase standen sich die Gastgeber aber mal wieder selbst im Weg. Neben der katastrophalen Chancenverwertung leisteten sich die Dingolfinger erneut einige unnötige Kühlbox-Aufenthalte, die Amberg nutzte, um wieder die Führung zu übernehmen und den zweiten Sieg der Saison gegen den EVD nach Hause zu schaukeln. 

Tore:  0:1 (9.) Schönberger, 0:2 (24.) Rybka (Bartels/Schönberger), 0:3 (37.) Troglauer (Swadzba/Flamik), 1:3 (40.) Franz, 2:3 (42.) Karmainski (Weinzierl/Herrmann), 3:3 (49.) Franz, 3:4 (50.) Aukofer (Bartels/Rybka), 3:5 (51.) Swadzba (Tybka/Flamik), Strafminuten: Dingolfing: 20 + 10 Koma + 10 Herrmann, Amberg: 17 +Spieldauer Stolz (Bandencheck) + 10 Schönberger, Zuschauer: 120.

Mit den beiden Niederlagen stehen die Isar Rats im Kampf um die Teilnahme an der Zwischenrunde, für die mindestens Platz vier benötigt wird, als aktueller Tabellenvorletzter nun endgültig mit dem Rücken zur Wand. Der Rückstand auf den viertplatzierten EHC Straubing ist mit drei Zählern weiterhin noch aufzuholen – zumal die Dingolfingern am letzten Hauptrundenwochenende gleich zweimal die Klingen mit dem niederbayerischen Rivalen kreuzen. Allerdings hat das Team aus dem Gäuboden noch ein Spiel mehr zu absolvieren als der EVD. Zunächst müssen sich die Isar Rats aber gegen den Tabellenletzten VER Selb schadlos halten. Nach dem lockeren 9:3-Sieg in der Porzellanstadt müssen nun auch im Heimspiel am zweiten Adventssonntag um 18 Uhr (Eissporthalle Dingolfing) drei Punkte her.

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