ESV Buchloe verliert nach schwacher LeistungPiraten enttäuschen in Germering

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„Das war durch die Bank ein absolut enttäuschender Auftritt von uns“, waren sich Trainer Topias Dollhofer und der 2. Vorstand Florian Warkus einig. „Es fehlte bis auf ein kurzes Aufbäumen gegen Ende des zweiten Drittels an Kampf, Körpersprache und entsprechendem Zweikampfverhalten. Außerdem war unser Backchecking und auch die Chancenverwertung miserabel“, so das Urteil der beiden.

Denn schon vom Start weg entwickelte sich im Germeringer Polariom ein extrem zerfahrenes Duell. Viele Ungenauigkeiten und Fehler prägten das Bild auf dem Eis, sodass vor den Toren von Germerings Schlussmann Martin Hauser und Buchloes Daniel Blankenburg kaum gefährliche Aktionen entstanden. Die beste Chance hatte da noch Marco Göttle, doch sein Schuss wurde gerade noch geklärt (3.). Kein Wunder, dass das 1:0 für den ESV etwa sieben Minuten später auch eher aus einem Zufallsprodukt entstand. Timo Rauskolb nutzte dabei eine unübersichtliche Situation vor Hauser und versenkte einen Abpraller zum 1:0 (10.). Allerdings gab auch dieser Treffer den Piraten nicht die nötige Sicherheit im Spiel. Während beide Teams im Anschluss ein Powerplay ungenutzt verstreichen ließen, fiel der Ausgleich ebenso aus dem Nichts, wie auch die Buchloer Führung zuvor entstanden war. Quirin Reichel marschierte plötzlich auf Blankenburg zu und sorgte für den 1:1-Pausenstand (18.).

Der zweite Abschnitt fügte sich im Anschluss nahtlos an den ersten an. Kein Team konnte sich mit gelungenen Kombinationen hervortun und so boten auch die zweiten 20 Minuten viel Stückwerk auf beiden Seiten. Dabei hatten die Buchloer direkt nach Wiederbeginn noch die riesen Gelegenheit zur erneuten Führung, als Markus Vaitl nur durch ein Foul auf dem Weg zum Tor gestoppt werden konnte. Den fälligen Penalty vergab der Stürmer aber (22.). Und als der ESV kurz drauf etwas unglücklich gleich mit zwei Mann weniger auf dem Eis auskommen musste, gingen die Hausherren durch einen Flachschuss von Simon Klopstock mit 1:2 in Front (26.). Die Buchloer mühten sich danach zwar, doch wirklichen Druck konnte man nicht aufbauen. Und so passte es ins Bild, dass Martin Zahora mit einem Alleingang wiederum am Germeringer Tormann scheiterte (31.). Statt dem Ausgleich fingen sich die Gennachstädter auf der Gegenseite dann bei einem Konter das 1:3 durch Thomas Fischer (35.). Zumindest verkürzten die Rot-Weißen in Überzahl noch vor der Pause auf 2:3, als Alexander Krafczyk nach feinem Querpass von Markus Vaitl kaum mehr Mühe hatte den Puck in die Maschen zu setzen (37.).

Wer nun im Lager der Freibeuter mit einer Aufholjagd im Schlussdrittel rechnete, sah sich schnell enttäuscht. Denn auch hier konnten die Buchloer nicht mehr entscheidend zusetzen. Stattdessen hatten Matthias Götz, Christian Czaika und Tobias Feilmeier bei drei Top-Chancen sogar die Gelegenheit, die Führung für die Wanderers weiter auszubauen (47., 51., 52.). Während sie die Vorentscheidung noch leichtfertig liegen ließen, machte es Thomas Fischer nach 55 Minuten besser. Er markierte den 2:4 Endstand, nachdem die Buchloer Defensive zuvor gegen die Vorbereiter Tobias Kirchhofer und Tobias Feilmeier viel zu passiv agiert hatte. Und so mussten die Buchloer nach der 3:6 Hinspielpleite nach einem ganz schwachen Auftritt auch im Rückspiel punktlos die Segel streichen.

Am Sonntag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen Schongau bedarf es nun einer deutlichen Leistungssteigerung, wenn die Buchloer nicht die dritte Niederlage in Folge kassieren wollen.

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