ESV Buchloe verliert beim Schlusslicht nach PenaltyschießenPiraten lassen in Moosburg Punkte liegen

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Die Moosburger konnten sich dagegen über den ersten Heimsieg der Saison freuen und die rote Laterne erst einmal an den EV Pegnitz abgeben.

Dabei starteten die Buchloer durchaus hoffnungsvoll in die Partie. Gleich mit dem ersten Powerplay des Spiels erzielte Torjäger Alexander Krafczyk nach schöner Vorarbeit des spielfreudigen Markus Vaitl das 1:0 (4.). Auch im Anschluss blieben die Buchloer die offensiv deutlich aktivere und vor allem strukturiertere Mannschaft. Einziges Manko: Man nutze die sich bietenden Gelegenheiten nicht konsequent, um die Führung weiter auszubauen. So scheiterte Christoph Heckelsmüller nach einen feinen Solo übers komplette Feld ebenso am starken Moosburger Torwart Thomas Hingel, wie auch Marco Göttle aus zentraler Position (6., 9.). Und auch Martin Zahora traf wenig später nur den Pfosten (15.). Erst gegen Drittelende kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, wobei Daniel Blankenburg im ESV-Gehäuse lediglich bei zwei nennenswerten Möglichkeiten auf der Hut sein musste.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann allerdings nur 99 Sekunden, ehe die Piraten ihren knappen Vorsprung doch ausbauen konnten. Wieder hatte Markus Vaitl mit viel Übersicht den freigelaufenen Marc Weigant bedient, der zum 2:0 einnetzte. Wer nun jedoch dachte, dass sich die Hausherren ihrem Schicksal ergeben würden, sah sich getäuscht. Nur zweieinhalb Minuten später verkürzte Daniel Möhle aus kurzer Distanz zum 2:1 (24.). Dieses Tor schien dem bislang zu Hause sieglosen Schlusslicht neuen Mut zu verleihen, denn im Anschluss kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel. So entwickelte sich fortan ein ausgeglichenes Duell mit Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. Timo Rauskolb und der agile Vaitl scheiterten beispielsweise auf Buchloer Seite, während beim EVM Daniel Schander mit einem Postenschuss die größte Gelegenheit auf den Ausgleich hatte. Doch bis zur zweiten Pause sollten keine weiteren Treffer mehr fallen, sodass es mit dem knappen 2:1 für die Piraten ins Schlussdrittel ging.

Hier schien dem ESV, der ohne den erkrankten Simon Beslic, mit nur fünf Verteidigern auskommen musste, ein wenig die Luft auszugehen. Die Moosburger ergriffen nämlich immer mehr die Initiative und so war das 2:2 durch David Michel nach 46. Minuten praktisch nur eine Frage der Zeit. Als die Gennachstädter dann aber nochmals in Überzahl agieren durften, brachte Alexander Krafczyk die Rot-Weißen erneut in Front. Am langen Eck hatte er nach wunderbarer Vorbereitung von Markus Vaitl wenig Mühe zum 3:2 einzuschieben (52.). Doch wie schon am Freitag beim 4:3 Sieg nach Verlängerung gegen Geretsried schafften es die Pirates nicht, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Nur eine Minute nach der neuerlichen Führung glichen die Moosburger ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis aus einer unübersichtlichen Situation vor Blankenburg durch Tobias Hanöffer zum 3:3 aus.

Dabei blieb es auch nach 60 Minuten, weshalb es in die Verlängerung ging. Dort hatten beide Teams die Chance auf den Siegtreffer. Mattias Jeske traf aber ebenso wie Maximilian Raß nur ans Aluminium. Auch eine erneute Überzahl der Moosburger überstand der ESV mit vereinten Kräften schadlos, sodass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste. Da dort lediglich Kevin Steiger traf, konnten sich die Moosburger schließlich über einen knappen Erfolg freuen, während die Freibeuter ihrem Trainer Topias Dollhofer kein Geschenk zu dessen 36. Geburtstag machen konnten.

Tabellarisch bleibt es nach dem letzten Hinrudenspiel weiter enorm eng in der Bayernliga. Die Moosburger verbesserten sich nach dem ersten Heimerfolg der Spielzeit vom letzten auf den vorletzten Platz. Buchloe rangiert derweil auf dem heißbegehrten achten Rang, wobei der Vorsprung auf Platz Neun und Zehn gerade einmal zwei Punkte beträgt. Dort stehen die Passau Blackhawks und die Schongau Mammuts, auf die die Buchloer am kommenden Sonntag zu Hause treffen (17 Uhr). Zuvor geht es zum Rückrundenstart am Freitag ab 20 Uhr aber zunächst nach Germering.

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