ESV Buchloe unterliegt beim Ligakonkurrenten Geretsried mit 2:5Piraten gehen auswärts erneut leer aus

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Über 60 Minuten gesehen waren die Hausherren aus Geretsried in dieser Partie am Ende der verdiente Sieger. Das erste Drittel im neu überdachten Stadion des ESC war dabei aber noch recht ausgeglichen. Zwar hatten die Buchloer mit einem Pfostentreffer in der Anfangsphase die beste Chance, doch nach acht Minuten waren es die Gastgeber, die in Front gingen. Last-Minute-Neuzugang Maximilian Hüsken hatte Johannes Wiedemann in Überzahl zum 0:1 überwunden. Anschließend blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Robert Wittmann schließlich nach 18 Minuten den Ausgleich für die Piraten besorgen konnte. Und bei noch besserer Chancenverwertung hätten die Gennachstädter auch durchaus mit einer Führung in die Pause gehen können, da die letzten Minuten vor dem ersten Gang in die Kabine klar dem ESV gehörten. Doch die fehlende Effizienz und ein gut aufgelegter Martin Morczinietz im Tor der Riverrats verhinderten das 1:2.

Auch in den zweiten Durchgang starteten die Freibeuter noch ganz gut. Peter Brückner ließ aber erneut eine hervorragende Torgelegenheit liegen und dies sollte sich nach 25 Minuten rächen, als abermals die Hausherren nach einem Buchloer Abwehrfehler in Führung gingen. Goalgetter Ondrej Horvath war dieses Mal der Torschütze. Und obwohl die Buchloer durch einen Shorthander von Maximilian Schorer nach 32 Minuten erneut ausgleichen konnten, wurden die Geretsrieder nun mit zunehmender Spieldauer die aktivere Mannschaft. Dennoch ärgerlich für die Rot-Weißen, dass ausgerechnet auch auf Seiten der Gastgeber ein Tor in Unterzahl für das 2:3 verantwortlich war. Benedikt May hatte in Buchloer Überzahl zum dritten Mal an diesem Abend die Buchloer ins Hintertreffen gebracht (35.). Und keine zwei Minuten später musste Johannes Wiedemann zum vierten Mal hinter sich greifen, als Hüskens zweiter Treffer das 2:4 bedeutete (37.).

Den Faden, den die Piraten in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels etwas verloren hatten, fanden sie leider auch im Schlussabschnitt nicht mehr wirklich wieder. Zwar ließ man vorerst keinen weiteren Gegentreffer mehr zu, aber auch Vorne konnte man keine entscheidenden Akzente mehr zur Wende setzen. Selbst eine doppelte Überzahl blieb ohne Erfolg (48.), sodass ESV-Coach Christopher Lerchner in der Endphase alles auf eine Karte setzten musste und den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm. Doch statt des Anschlusstreffers machte Maximilian Hüsken mit seinem dritten Treffer in dieser Partie den Deckel endgültig drauf (60.).

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