ESV Buchloe spielt in Erding und gegen GermeringKeine Verschnaufpause

ESV Buchloe spielt in Erding und gegen GermeringESV Buchloe spielt in Erding und gegen Germering
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Denn schon am morgigen Freitag, geht es für die Mannen von Trainer Topias Dollhofer ohne Pause weiter, wenn die Buchloer zum Auswärtsspiel nach Erding reisen (Spielbeginn: 20 Uhr). Am zweiten Weihnachtsfeiertag empfangen die Gennachstädter dann ab 17 Uhr die Wanderers Germering zum letzten Heimspiel es Jahres in der Sparkassenarena.

An ein Durchatmen ist für die Piraten also auch rund um die Weihnachtstage nicht zu denken, zumal das Rennen um die ersten acht Plätze, die zur Teilnahme an der Verzahnungsrunde berechtigen, weiter heiß umkämpft ist. Der 5:1-Heimerfolg über den bisherigen Spitzenreiter Miesbach vergangenen Sonntag war daher doppelt wichtig. Obwohl die siebplatzierten Buchloer derzeit mit 36 Punkten neun Zähler Vorsprung auf den Neunten Geretsried (27 Punkte) haben, dürfen sich die Rot-Weißen noch längst nicht ausruhen. Immerhin sind in den verbleibenden sechs Vorrundenspielen noch ganze 18 Zähler zu verteilen. Zudem warten hinter den Geretsriedern mit den Passauern (26 Punkte) und den Pegnitzern (25 Punkte) noch zwei weitere Teams, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen Platz über dem Strich machen können. Für den ESV heißt die Devise also weiter konzentriert zu bleiben, um möglichst schnell die entsprechenden Punkte auf das eigene Konto zu bekommen.

Die erste Möglichkeit dazu bietet sich den Freibeutern am Tag vor Heiligabend in Erding. Der ehemalige Oberligist ist als Aufsteiger in dieser Spielzeit bislang eine der positiven Überraschungen. Aktuell belegen die Weißbierstädter nämlich einen starken dritten Tabellenrang und haben nur zwei Punkte Rückstand auf den neuen Spitzenreiter Memmingen. Besonders beeindruckend ist bei den Oberbayern die stark besetzte Offensive, die mit satten 126 Toren ligaweit die die mit Abstand treffsicherste ist. Diese Qualität mussten die Buchloer bei der 1:8-Hinspielniederlage auch schon leidvoll erfahren. Kein Wunder, dass die Erdinger mit Daniel Krzizok aktuell auch den Toptorjäger und Topscorer der Bayernliga stellen. Unglaubliche 31 Treffer und 21 Vorlagen erzielte der 28-jährige Angreifer in den bisherigen 20 Saisonspielen schon. Trotzdem gab es beim TSV während der Spielzeit bereits einen Trainerwechsel. Für Petr Vorisek steht seit Mitte November Thomas Vogl an der Bande, der vielen noch aus seiner aktiven Zeit beim Lokalrivalen Dorfen bekannt sein dürfte.

Während die Buchloer in Erding noch als Außenseiter an den Start gehen, kommt man um die Favoritenrolle im Heimspiel am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Germering wohl nicht herum. Die Wanderers haben in diesem Jahr nämlich eine rabenschwarze Serie gestartet. Vor dem Wochenende wartet das Schlusslicht schließlich immer noch auf den ersten Sieg. Um es genau zu nehmen konnten die Münchner Vorstädter in 20 Partien bisher noch keinen einzigen Punkt erbeuten. Nicht überraschend, dass man sich daher Anfang November von Coach Alfred Weindl trennte. Doch auch dessen Nachfolger Florian Winhart blieb bislang ohne Erfolgserlebnis. Trotzdem war in den letzten Begegnungen - nicht nur auf Grund der engen Ergebnisse - eine Leistungssteigerung der Germeringer zu sehen, wenngleich es bisher dennoch nicht zu Zählbarem gereicht hat. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die Abschlussschwäche der mit 36 Toren schwächsten Offensive. Ändern soll dies der letztjährige Topscorer und Publikumsliebling J.C. Cangelosi, den die Wanderers kürzlich zu einer Rückkehr aus Amerika überreden konnten. Cangelosi wird aber offenbar erst im neuen Jahr zur Abstiegsrunde zum Team stoßen. Die Rollen in diesem Duell sind also klar verteilt. Und dennoch dürfen die Buchloer auf keinen Fall den Fehler machen, die Wanderers zu unterschätzen. Dann nämlich könnte es gegen ein kämpferisch sicher hochmotiviertes Team ein böses Erwachen geben.

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