ESV Buchloe reist zum letzten Spiel des Jahres nach PeißenbergDas letzte Fünkchen Hoffnung

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Keinen einzigen Sieg konnte man feiern und so war die bittere 3:9-Heimniederlage im Weihnachts-Derby am vergangenen Dienstag gegen Landsberg die mittlerweile siebte in Folge. Im Rennen um die ersten acht Plätze, die die Qualifikation für die Zwischenrunde bedeuten, ist man somit inzwischen fast aussichtslos ins Hintertreffen geraten. Rein rechnerisch ist der achte Rang, auf dem der ESC Geretsried gerade steht zwar immer noch möglich, doch vor der letzten Partie des Jahres ab 19.30 Uhr beim Tabellenvierten in Peißenberg sind die Chancen auf das Wunder wohl wirklich eher nur noch theoretischer Natur.

Nichts desto trotz wird man im Piraten-Lager alles versuchen, um das unmöglich vielleicht doch noch möglich zu machen. Immerhin braucht man nach den vielen negativen Ergebnissen in den vergangenen Wochen auch endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Das sieht auch ESV-Coach Topias Dollhofer so: „Wir müssen schauen, dass wir wieder die Kurve bekommen, um auch dem mentalen Tief zu entkommen.“ Dass man das aber nur selbst schaffen kann, fügte der Buchloer Trainer auch hinterher. Beim Blick auf die Tabelle bleibt Dollhofer realistisch: „Man wird sich wohl damit anfreunden müssen, dass die untere Runde wahrscheinlicher ist.“ Dass man die letzten vier Spiele aber trotzdem keinesfalls abschenken wird, stellt Dollhofer aber auch klar. Denn einerseits brauchen die Freibeuter dringend wieder das nötige Selbstvertrauen und andererseits ist bei derzeit sieben Punkten Rückstand auf den Achten Geretsried bei noch zwölf zu vergebenden Zählern zumindest rechnerisch noch ein kleiner Funke Hoffnung möglich. Zumal die Buchloer am vorletzten Spieltag auch noch in Geretsried gastieren.

Zuvor muss man zum Jahresendspurt aber erst einmal zum Tabellenvierten nach Peißenberg. Die Eishackler sind mit 38 Punkten bereits sicher in der Zwischenrunde dabei und können somit befreit aufspielen. Der bekannt heimstarke TSV spielt dabei auch heuer wieder eine mehr als solide Vorrunde und das obwohl man im Sommer nach dem Abgang von Trainer Randy Neal nach Landsberg doch einen kleinen Umbruch vollziehen musste. Der neue Mann an der Bande, der ehemalige Spieler Josef Staltmayr, hat dies aber gut hinbekommen. Und so stellten die Oberbayern nicht nur die zweitbeste Defensive, sondern sind auch eines von vier Teams, dass mit 110 Treffern schon mehr als 100 Tore erzielt hat. Schließlich haben die Eishackler gleich mehrere brandgefährliche Spieler in den eigenen Reihen. Allen voran die im Sommer neu gekommenen Brandon Morley und Florian Höfler haben schon richtig gut gescort. Kanadier Morley ist mit 39 Zählern teamintern bester Punktesammler, gefolgt von Routinier Manfred Eichberger, der mit 20 Toren und 18 Vorlagen der erfolgreichste Torjäger ist. Auf Platz drei folgt dann der im Sommer aus Schongau gewechselte Höfler, der beim knappen 6:5-Hinspielsieg des ESV Anfang November gleich doppelt getroffen hatte. 

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