ESV Buchloe reist zum entscheidenden Duell nach PfaffenhofenWer holt den Meisterpokal?

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Dieses bringt somit auch endgültig die Entscheidung und beantwortet die Frage, wer sich über den Meistertitel und den Pokal freuen darf und wer die Spielzeit „nur“ als Vizemeister beendet.

Bislang haben beide Kontrahenten kurioserweise jeweils ihr Auswärtsspiel in der Best-of-Three-Runde gewonnen. Die Piraten hätten somit nichts dagegen, wenn sich diese Serie jetzt auch im abschließenden Match fortsetzten würde, denn dann würde der ESV den Pott in die Gennachstadt holen. Dass die Freibeuter trotz der knappen 3:4-Niederlage im letzten Heimspiel vorigen Sonntag, bei dem man den ersten Matchball vergab, richtig heiß sind, berichtet auch Piraten-Coach Alexander Wedl. „Wir freuen uns auf das Duell. Für dass, das wir nach der Enttäuschung mit verpassten Aufstieg eigentlich gar keine wirkliche Lust hatten diese Finalspiele zu absolvieren, ist die Lust mittlerweile bei allen doch wieder zurückgekommen und wir haben richtig Bock auf dieses Match“, sagt der Buchloer Trainer, der mit seiner Mannschaft unter der Woche nochmals trainieren konnte, da die Eiszeit in der Sparkassenarena extra nochmals um ein paar Tage verlängert wurde.

Wie gerne hätten die Gennachstädter schon vergangenen Sonntag die Serie an eben diesem Ort vorzeitig vor heimischer Kulisse beendet. Nach dem 5:3 Auftaktsieg bei den IceHogs – trotz dezimiertem ESV-Kaders – erwies sich der ECP aber als richtig starker Konkurrent und vermieste den Buchloern die Meisterfeier vor eigenem Publikum, auch weil die kämpferische Buchloer Aufholjagd zu spät kam. Aber die Pfaffenhofener zeigten sich schlussendlich als Spielverderber und konnten durch den Serienausgleich ein entscheidendes drittes Spiel erzwingen. Da die Ilmstädter dabei in der Aufstiegsrunde als Tabellenerster der Parallelgruppe besser platziert waren als die Buchloer, die ihre Gruppe ja bekanntermaßen auf Platz vier beendeten, haben die Oberbayern in diesem finalen Duell Heimrecht. Eigentlich ein Vorteil, zumal der ECP in der gesamten bisherigen Spielzeit gerade einmal erst drei seiner 18 Heimspiele verloren hat. Eines davon war aber das erste Spiel der Finalserie, dass die Buchloer dank einer taktisch enorm cleveren Leistung gewannen. Eine effiziente Chancenverwertung, eine kämpferisch extrem geschlossene Mannschaftsleistung und nicht zuletzt ein mit Arion Martinaj überragender Torhüter sicherten den Buchloern vor genau einer Woche den ersten von zwei Siegen, die man für den Titel benötigt. Genau diese Mischung braucht es nun wohl auch an diesem Freitag, wenn der Meisterschaftscoup gelingen soll. Für einen packenden Showdown ist in jedem Fall gesorgt, in dem hoffentlich am Ende die Piraten das bessere Ende für sich haben.