ESV Buchloe reist nach Bad Wörishofen zum einzigen Wochenendspiel Freibeuter wollen nächsten Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen

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Bei den Wölfen wollen die Gennachstädter erneut voll punkten, um so einen weiteren großen Schritt in Richtung Qualifikation zur Aufstiegsrunde zu machen.

13 Siege aus 14 Spielen – so lautet die starke und fast makellose Bilanz des ESV bisher. Sechs Spieltage vor dem Hauptrundenschluss stehen die Buchloer somit äußerst aussichtsreich da im Rennen um die ersten vier Tabellenplätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen. Weil der Fünfte Reichersbeuern mit 25 Punkten sogar schon eine Partie mehr absolviert hat, ist die Ausgangslage für die Buchloer schnell zusammengefasst. Mit aktuell 36 Punkten auf dem Konto brauchen die Freibeuter rechnerisch noch ganze fünf Zähler, um schon vorzeitig das Ticket für die im Januar startende Aufstiegsrunde zu buchen. Im Optimalfall würde den Gennachstädtern dies also noch vor dem Weihnachtsfest gelingen, wobei man dafür am Freitag in Bad Wörishofen am besten drei Punkte einfahren sollte.

Ein Selbstläufer wird dieses Unterfangen aber sicherlich nicht, auch wenn die Buchloer natürlich als klarer Favorit in die Kurstadt reisen dürften. Die Formkurve der derzeit auf Platz sieben rangierenden Wölfe zeigte zuletzt aber durchaus stark aufsteigende Tendenz. Immerhin holten die Wörishofer aus den letzten fünf Partien vier Siege. Der beeindruckendste gelang den Wölfen dabei vor gut einer Woche, als man zu Hause den Aufstiegsmitfavoriten Kempten mit 4:3 nach Verlängerung bezwang und somit einen echten Überraschungscoup landen konnte. Aber auch die Buchloer haben an den letzten Auftritt in Bad Wörishofen keine wirklich guten Erinnerungen. In der vergangenen Saison verlor man in der Kurstadt nämlich auch mit 2:3 und kassierte folglich eine ganz bittere Niederlage im Nachbarschaftsduell. Doch Piraten-Coach Christopher ist positiv gestimmt, dass es dieses Mal anders kommt: „Wir sind mittlerweile sehr gefestigt und es läuft ganz gut. Aber ich erwarte dennoch ein hartes Spiel, denn Wörishofen ist derzeit gut drauf. Letztlich wird es einzig an uns liegen, wie wir uns präsentieren und in diesem Lokalderby auftreten.“

Dass man den Nachbarn dabei aber von Beginn an nicht auf die leichte Schulter nehmen oder gar unterschätzen darf, sollte auch klar sein. Das Hinspiel in Buchloe war mit einem 7:2 Erfolg der Piraten zwar eine recht klare Angelegenheit, doch die Schützlinge von EVW-Trainer Boris Zahumensky haben sich wie bereits geschildert zuletzt einiges an Selbstvertrauen zugelegt. Mit verantwortlich dafür sind auch die beiden slowakischen Landsmänner Lubomir Vascovic und Patric Janac. Beide waren in den vergangenen Wochen in bestechender Form und somit zwei wichtige Leistungsträger im Angriff der Wörishofer. Auf beide sollte die Buchloer Defensive also ein besonderes Auge legen, wenn man die zuletzt so geringe Gegentorquote weiter fortsetzen möchte. Schließlich kassierten die Piraten in den letzten drei Partien nur ganze zwei Gegentreffer, womit man in der Gruppe inzwischen nach dem Spitzenreiter Ulm auch die zweitbeste Defensive der Liga aufweisen kann.

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