ESV Buchloe muss trotz 11:2 in die AbstiegsrundeSchützenfest mit fadem Beigeschmack

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Da die Konkurrenten aus Geretsried (5:1 in Füssen) und Passau (5:4 nach Verlängerung gegen Peißenberg) beide ebenfalls siegten, steht bereits zwei Spieltage vor dem Ende fest, dass die Gennachstädter in rund zwei Wochen den schweren Gang in die Abstiegsrunde antreten müssen und dort weiter um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

Zumindest konnten die Buchloer für diese Abstiegsrunde mit dem zu keiner Zeit gefährdeten Erfolg über stellenweise überfordert wirkende Gäste nochmals kräftig Selbstvertrauen sammeln. Vom Start weg dominierten die Freibeuter nämlich das Geschehen auf dem Eis und waren somit nicht nur im ersten Drittel klar Herr im eigenen Haus. Ladislav Marek eröffnete dabei schon nach 68 Sekunden mit dem ersten Treffer den Torreigen. Die Pfaffenhofener, die schon vor der Partie keine Chance mehr auf Platz acht hatten, gerieten auch danach immer wieder in arge Bedrängnis. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis Markus Vaitl mit einem Doppelpack zum 2:0 beziehungsweise 3:0 nachlegte (4., 10.). Zwar schienen sich die Gäste gegen Drittelende etwas zu fangen, doch selbst in Buchloer Unterzahl folgte noch vor der ersten Pause der vierte Treffer. Christoph Heckelsmüller hatte den armen Pfaffenhofener Tormann Patrick Weiner zum 4:0 überwunden (19.).

Auch der Mittelabschnitt lief praktisch genauso einseitig weiter wie die ersten 20 Minuten zuvor. Zwar rettet Weiner noch reaktionsschnell bei einem abgefälschten Schuss von Maximilian Hermann (21.), doch nach dem zweiten Treffer von Christoph Heckelsmüller zum 5:0 war der Arbeitstag für den ECP-Keeper beendet (28.). Für ihn rückte anschließend Thomas Mende zwischen die Pfosten, wobei es auch diesem nicht wirklich besser erging. Denn binnen vier Minuten schraubten die Buchloer zwischen der 34. und 38. Minute den Spielstand auf 9:0 in die Höhe. Dem 6:0 von David Vycichlo (34.) und dem 7:0 durch Marc Weigant 33 Sekunden später folgte schließlich in doppelter Überzahl durch einen satten Blueliner das 8:0 durch Max Dropmann (36.). Martin Zahora markierte vor dem zweiten Gang in die Kabinen dann sogar noch das 9:0.

Im Schlussdrittel nahmen die Buchloer dann etwas das Tempo aus der Partie. Und so konnte sich auch der stets wachsame Alexander Reichelmeir im ESV-Gehäuse einmal auszeichnen. Dass sich der Buchloer Schlussmann dennoch nicht mit einem Shutout belohnen konnte lag daran, dass die Gäste durch zwei Unaufmerksamkeiten in der Piraten-Hintermannschaft durch Michael Chemello noch zwei Ehrentreffer erzielen konnten (51., 52.). Zuvor hatte allerdings Alexander Krafczyk das Ergebnis mit dem 10:0 bereits zweistellig gemacht (47.). Und dem ESV-Toptorjäger war gut eine Minute vor dem Ende auch der Schlusspunkt vorbehalten, als Krafczyk mit dem 11:2 für den Endstand sorgte. Dass dieses Schützenfest zum Jahresauftakt aber letztlich trotzdem wertlos war, blieb der bittere Beigeschmack an diesem sonst so erfolgreichen Abend.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!