ESV Buchloe kehrt am Wochenende voraussichtlich aus Corona-Zwangspause zurückFreibeuter vor Comeback

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Denn der zur Verfügung stehende Kader der Pirates ist nach der zweiten Covid-Zwangspause binnen weniger Wochen immer noch deutlich ersatzgeschwächt, weshalb die beiden Partien am Wochenende zwei richtig schwere Duelle werden dürften. Am Freitag geht es für die Gennachstädter dabei zunächst zu den Löwen nach Waldkraiburg (20 Uhr), ehe am Sonntag dann die Mammuts aus Schongau ab 17 Uhr in der Buchloer Sparkassenarena gastieren.

„Wir konnten mit eingeschränktem Kader seit dieser Woche wieder mit dem Aufbautraining beginnen“, berichtet der 2. Vorstand Florian Warkus. Bekanntermaßen hatte das tückische Virus die Buchloer am letzten Wochenende erneut zu einer unliebsamen Unterbrechung gezwungen, womit das Allgäu-Derby gegen den ESC Kempten ausfiel. Mittlerweile gibt es für das Spiel gegen die Sharks aber einen Nachholtermin, nämlich Dienstag der 1. März ab 20 Uhr. Und auch das zweite ausgefallene Spiel, das der ERSC Amberg zum Auftakt in die Aufstiegsrunde aus den selben Gründen absagen musste, ist neu terminiert worden. Hier reisen die Piraten am 11. März in Oberpfalz (20 Uhr). Doch nun richtet sich der Fokus der Freibeuter erst einmal auf das anstehende Wochenende, das nach der Rückkehr ein richtig schweres werden dürfte. „Die Jungs haben mit einer sehr moderaten Belastungssteuerung diese Woche wieder ihr Comeback auf dem Eis gegeben“, berichtet Warkus. In welcher Verfassung und mit welchem Aufgebot man also am Freitag in Waldkraiburg antreten kann, wird sich zeigen, zumal es mittlerweile auch einige Langzeitverletzte gibt. Das wichtigste um überhaupt wieder antreten zu können wird demnach sein, dass es keinen weiteren Positivfall bis zum Wochenende gibt.

Dann würde man am Freitag zum nächsten Duell der Aufstiegsrunde nach Waldkraiburg reisen. Diese hat für den EHC denkbar unglücklich begonnen. Nachdem man am Auftaktwochenende ebenfalls coronabedingt pausieren musste, gab es am vergangenen zweiten Wochenende zwei Niederlagen. Gegen den bisherigen Ligakrösus Klostersee verlor man hauchdünn mit 1:2, wobei der entscheidende Siegtreffer für Grafing erst in der Schlussminute fiel. Im zweiten Spiel zogen die Löwen dann in Amberg mit 1:4 den Kürzeren, womit die Waldkraiburger nun schon ein klein wenig unter Druck stehen, um einen der ersten vier Plätze in der Gruppe nicht schon frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Obwohl der EHC mit Christian Neuert den ligaweit erfolgreichsten Scorer der Hauptrunde stellen konnte (17 Tore, 38 Assists), entschieden die Buchloer die bisherigen zwei Partien dieser Spielzeit für sich. Neben dem 6:3 Heimsieg gewann man nämlich auch das Spiel in der Industriestadt mit 3:2 – damals allerdings nahezu mit komplettem Kader. Dieses Mal sind die Voreichen jedoch andere, auch wenn für einen ähnlichen Ausgang im Piraten-Lager keiner etwas dagegen hätte.

Am Sonntag steht dann – Stand heute – das nächste Heimspiel auf dem Programm, zudem der Nachbar Schongau nach Buchloe reist. Die Mammuts kehren ebenfalls nach einen Corona-Zwangspause an diesem Wochenende wieder aufs Eis zurück, nachdem das Virus die EAS sogar die letzten beiden Wochen außer Gefecht gesetzt hatte. Somit hat das Team von Trainer Rainer Höfler bislang noch kein Spiel in der Aufstiegsrunde absolvieren können, nachdem man in der Hauptrunde wohl das Überraschungsteam der BEL war. Einen starken vierten Platz hätte den Schongauern vor der Saison wohl keiner so recht zugetraut. Großen Anteil an diesem Erfolg hatten unter anderem der zweitbeste Torjäger der Liga, Jason Lavallee, der mit 25 Toren auch den Piraten nicht gerade in guter Erinnerung ist. Denn beim letzten Aufeinandertreffen, das die Buchloer Mitte Dezember knapp mit 7:5 in Schongau für sich entscheiden konnten, war der Kanadier mit drei Toren ein ständiger Unruheherd. Ihn und seine Kollegen müssen die Buchloer also in den Griff bekommen, wenn man nach dem 11:5-Sieg über Peißenberg auch gegen Schongau zu Hause punkten will. 

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