ESV Buchloe empfängt ungeschlagene Donau Devils Die Leichtigkeit wiederfinden

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Denn neben der Effektivität im Abschluss ließ man gegen tief stehende Wölfe lange Zeit auch die nötige Unbeschwertheit im eigenen Spiel vermissen. Vor dem an diesem Wochenende einzigen anstehenden Spiel am Sonntag zu Hause gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm (17 Uhr) gilt es genau diese wieder in die Köpfe und somit auch aufs Eis zu bekommen.

Die Verantwortlichen hat die bittere Niederlage beim Nachbarn Bad Wörishofen unglaublich geärgert. Doch auch bei der Mannschaft und bei Trainer Alexander Wedl dürfte die Enttäuschung über den misslungenen Derby-Auftritt riesengroß gewesen sein. Ähnlich wie schon zwei Tage zuvor gegen Forst, wo man zumindest noch mit 5:0 als Sieger vom Eis gehen konnte, tat man sich in der Verwertung der zahlreich vorhandenen Chancen ungemein schwer. Folge war, dass man die bereits zweite Niederlage im fünften Ligaspiel hinnehmen musste. Sicherlich noch kein Beinbruch, doch viele Ausrutscher dieser Art darf man sich in der mit 18 Spielen relativ kurzen Hauptrunde nicht erlauben, wenn man unter die Top Fünf der Landesligagruppe kommen will.

Für das Heimspiel am Sonntag gegen Ulm braucht es also eine Leistungssteigerung, vor allem in Sachen Torgefahr. Denn während in den ersten beiden Partien vor allem die Defensive das Sorgenkind war, wurde am vergangenen Wochenende besonders die fehlende abschließende Konsequenz im Angriff zum Problem der Freibeuter. Am Sonntag gegen die starken Ulmer braucht man aber in jedem Fall beides: eine kompakte Defensive und eine treffsichere Offensive. Denn die Ulmer sind neben dem Tabellenführer Burgau, der bis dato in fünf Partien die maximale Punkteausbeute einfahren konnte, die bislang noch einzig ungeschlagene Mannschaft der Gruppe. Die Donau-Devils haben dabei aber erst drei Spiele absolviert (die Begegnung am Freitag beim SC Reichersbeuren noch nicht mit eingerechnet) und liegen dennoch nur einen Zähler hinter dem ESV. Die drei Siege gegen Fürstenfeldbruck (9:4), in Pfronten (7:4) und vor allem der 7:6 Heimsieg nach Verlängerung gegen die hochgehandelten Kemptner zeigen die gute Form der Devils und untermauern noch einmal die Ambitionen, die die Ulmer heuer haben. So gehört man mit einem qualitativ gut besetzten Kader sicherlich zu den Top-Kandidaten auf die vorderen Ränge. Vor allem die beiden tschechischen Kontingentspieler Petr Ceslik (sechs Tore und vier Vorlagen in drei Partien) und Dominik Synek (drei Tore in zwei Spielen) sind brandgefährlich. Letzterer war auch schon im Vorbereitungsspiel gegen die Gennachstädter vor wenigen Wochen bereits erfolgreich gewesen. Damals siegten die Buchloer übrigens in einem umkämpften Match mit 5:3, ein Ergebnis, mit dem die Piraten und ihre Anhänger sicherlich auch am Sonntag zufrieden wären.

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