ESV Buchloe empfängt Pegnitz zum AuftaktAm Sonntag Derby in Landsberg

ESV Buchloe empfängt Pegnitz zum AuftaktESV Buchloe empfängt Pegnitz zum Auftakt
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Und zum Ligastart hat man sich im ESV-Lager etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wer nämlich im Gründungsjahr 1961, im Jahr der Regionalligameisterschaft (1984) oder im Jahr der Stadionüberdachung (2004) geboren ist, erhält beim ersten Heimspiel am Freitag freien Eintritt. Zwei Tage später steht dann bereits das erste Highlight der Spielzeit an, wenn die Freibeuter den kurzen Weg zum Nachbarn nach Landsberg auf sich nehmen. Eröffnungsbully im Derby gegen die Riverkings ist ab 17 Uhr.

Neben einem intensiven Sommertraining haben die Buchloer in den vergangenen Wochen zahlreiche Vorbereitungsspiele absolviert, um gut gerüstet in die neunte Bayernligasaison am Stück zu gehen. Doch wo genau die Schützlinge von Piraten-Coach Topias Dollhofer stehen ist um ehrlich zu sein nicht ganz klar. Größtes Problem für den neuen Mann an der Bande war nämlich, dass er auf Grund von zahlreichen Verletzungen seiner Akteure bei keinem einzigen Test auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte. Nicht ganz verwunderlich, dass somit nur zwei Siege in der Vorbereitung heraussprangen. Das 4:3 nach Verlängerung letzten Sonntag gegen Memmingen macht aber durchaus Mut. Wie jedoch die personelle Lage zum Ligastart aussieht, steht unterdessen noch nicht fest. Klar ist nur, dass Pavel Vit zum Auftakt am Freitag auf Grund seiner Spieldauerstrafe im Vorbereitungsspiel gegen Füssen gesperrt fehlen wird. Dennoch wollen die Buchloer alles daran setzten, um im ersten Punktspiel der Saison auch erfolgreich zu sein, zumal die Piraten vor eigenem Anhang starten dürfen.

Zu Gast ist dabei der EV Pegnitz, mit dem sich die Rot-Weißen in der vergangenen Spielzeit bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen um die Playoff-Plätze geliefert haben - mit dem besseren Ende für den ESV. Denn nach 26 Spieltagen standen die Pirates knapp vor dem EVP, der somit in die Abstiegsrunde musste. Auch in diesem Jahr sind die Favoritenrollen noch nicht klar verteilt, sodass sich vermutlich ein enges und spannendes Match entwickeln könnte. Schließlich wollen beide Teams auch heuer wieder um den heißbegehrten achten Rang mitspielen. Der letztjährige Aufsteiger aus Pegnitz konnte seine Mannschaft fast komplett zusammen halten und mit dem Letten Aleksandrs Kercs (jun.) einen verheißungsvollen Angreifer verpflichten, auf den die Buchloer ein besonderes Augenmerk haben sollten.

Während es im Auftaktmatch keinen klaren Favoriten gibt, ist die Rollenverteilung am Sonntag beim Gastspiel in Landsberg ganz anders verteilt. Denn der HCL hat sich durch zahlreiche vielversprechende Verpflichtungen zum ohnehin schon stark besetzten Kader zu einem der Titelanwärter in diesem Jahr gemausert. Königstransfer war dabei sicherlich Daniel Menge, der vom Zweitligisten Kaufbeuren an den Lech wechselte. Doch auch routinierte Neuzugänge wie Martin Schweiger, Martin Hoffmann und nicht zuletzt der ehemalige Pirat Sven Curmann sollen dem bislang recht jungen Team die nötige Erfahrung und Stabilität vermitteln. In der Vorbereitung kreuzten beide Kontrahenten bereits die Schläger, wobei die Lechstädter knapp mit 2:3 die Oberhand behielten. Nicht nur deswegen gehen die Piraten in dieser Begegnung sicherlich als Außenseiter an den Start, wobei Derbys bekanntlich ja ihre eigenen Gesetze haben.

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