ESV Buchloe empfängt Landsberg am 2. WeihnachtsfeiertagDerbykracher am Feiertag

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Nach der Freitagsniederlage beim wichtigen Spiel Passau ist der Rückstand für die Buchloer auf die auf Platz acht liegenden Blackhawks auf sechs Punkte angewachsen. Bei noch fünf ausstehenden Partien ist eine Zwischenrundenteilnahme für den ESV somit in weite Ferne gerückt. „Natürlich versuchen wir alles in die Waagschale zu werfen, dass wir es doch noch schaffen“, gab sich Trainer Topias Dollhofer nach der bitteren Pleite in Passau kämpferisch, auch wenn die Chancen natürlich immer mehr schwinden.  „Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt und vielleicht ist das anstehende Derby gar nicht so schlecht, weil da die Stimmung immer eine besondere ist“, so Dollhofer weiter, der aber betont, dass man sich im Lokalduell gegen den HCL in der klaren Außenseiterrolle befindet.

Immerhin haben die Landsberger nach dem 5:4-Hinspielsieg der Piraten sicher noch eine Rechnung mit den Rot-Weißen offen. Denn der knappe Buchloer Auswärtserfolg Anfang November war der erste Sieg der Piraten überhaupt in Landsberg gewesen. Dennoch war diese Niederlage nur ein kleiner Makel in einer sonst bislang nahezu fast optimalen Vorrunde der Riverkings. Als momentan Tabellendritter hat man die Qualifikation für die Zwischenrunde nämlich bereits sicher in der Tasche und liegt sogar noch in Schlagdistanz zum Spitzenduo Höchstadt und Dorfen. Trainer Randy Neal, der vor der Saison vom Ligakonkurrenten Peißenberg an den Lech wechselte, kann dabei auf einen qualitativ breit aufgestellten Kader bauen. Heraus sticht hierbei wenn überhaupt nur der bisherige Topscorer Bohumil Salvicek, der mit 26 Toren und 15 Vorlagen zu den gefährlichsten Angreifern der kompletten Liga zählt. Dem 25-jährigen Tschechen folgen dann mit Markus Kerber, Dennis Sturm, dem Ex-Profi Daniel Menge und Routinier Marcel Juhasz aber mindestens eine Handvoll Spieler, die ebenfalls ganz genau wissen wo das Tor steht. Trotzdem boten die Buchloer dem Favoriten im Hinspiel einen offenen Schlagabtausch, in dem Timo Rauskolb kurz vor Schluss den knappen 5:4-Sieg sicherte – wie erwähnt der erste überhaupt am Lech seit dem Aufstieg des HCL 2015 in die Bayernliga.

Ob es dieses Mal genauso spannend wird und die Piraten wieder die Nase vorne haben bleibt abzuwarten. „Es wird schließlich nicht einfacher“, meint auch Dollhofer, der mit seinem Team immer noch sehnsüchtig auf den ersten Sieg im Dezember wartet. Eines ist aber sicher: Für ein packendes, heißes und intensives Derby vor großer und stimmungsvoller Kulisse ist am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Buchloer Eishalle in jedem Fall gesorgt. Und vielleicht gelingt den Piraten ja ausgerechnet im letzten Heimspiel des Jahres der Umschwung, um doch noch die wohl allerletzte Chance auf die Verzahnungsrunde aufrecht halten zu können.

Und dabei können die Piraten noch einmal auf einen neuen jungen Spieler bauen. Der 19-jährige Maximilian Hermann verstärkt nämlich ab sofort die Angriffsreihen des ESV und gab in Passau auch bereits sein Debüt. Der vom Ligakonkurrenten Germering kommende Angreifer wird somit am Dienstag im Weihnachts-Derby auch vor eigener Kulisse seine Heimpremiere im Piraten-Dress feiern.

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