ESV Buchloe empfängt EV FürstenfeldbruckHeimspiel am Sonntag ist die einzige Partie des Wochenendes

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Am Freitag haben die Rot-Weißen dagegen spielfrei. Hier wäre ursprünglich das Auswärtsspiel gegen die SG Schliersee/Miesbach angesetzt gewesen, die ihre Mannschaft auf Grund von Spielermangel aber bereits vor Saisonbeginn vom Landesliga-Spielbetrieb abgemeldet hat.

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Freibeuter am vergangenen Wochenende mit gemischten Gefühlen in die neue Spielzeit gestartet. Die 4:7-Auftaktniederlage am Freitag in Burgau konnte man zwei Tage später beim ersten Heimspiel mit einem 9:5-Erfolg über den EV Pfronten wieder wettmachen. Und wenn es nach dem Geschmack der Verantwortlichen und Fans geht, soll am Sonntag gegen Fürstenfeldbruck gleich der nächste Heimsieg eingefahren werden. Doch dazu benötigt der ESV eine kompakte Leistung in allen Mannschaftsteilen. Eine Erkenntnis konnte ESV-Trainer Alexander Wedl nämlich schon nach den ersten beiden Saisonspielen festhalten: „Die Offensive funktioniert schon ganz gut, da sind wir bereits relativ durchschlagskräftig, aber im Defensivverhalten müssen wir uns noch deutlich steigern.“ Die sechs Gegentore im Schnitt am vergangenen Wochenende waren für den Buchloer Coach verständlicherweise einfach zu viele, weshalb Wedl bereits auf der Pressekonferenz letzten Sonntag ankündigte, unter der Woche vor allem verstärkt an der defensiven Stabilität und auch an der Fitness arbeiten zu wollen.

Mit eingeflossen in die Trainingswoche sind dabei eventuell auch ein paar Eindrücke, die Wedl bereits aus dem kürzlich stattgefundenen Testspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck gewonnen haben könnte. Denn vor vier Wochen trafen beide Teams bereits im Rahmen der Vorbereitungsphase aufeinander. Damals gewannen die Buchloer die Partie mit 3:1, wobei man sich lange schwer gegen die Münchner Vorstädter tat. Ohnehin ist der EVF eine durchaus unbequem zu spielende Mannschaft, die im letzten Jahr als Viertplatzierter an der Verzahnung mit der Bayernliga teilnehmen durfte. Das erste Spiel der aktuellen Runde verlor man aber in Ulm mit 4:9, wobei man vor allem das Startdrittel komplett verschlief. Ein Grund dafür könnte die komplizierte Vorbereitung der Fürstenfeldbrucker sein. Denn als einziges Team in der Gruppe mit offenem Stadion konnte man keines der Testspiele auf heimischen Eis durchführen. Und wegen der anhaltend sommerlichen Temperaturen gab es auch bisher kein Eis im der heimischen Arena, was natürlich keine optimale Voraussetzung für einen geregelten Trainingsbetrieb darstellt.

Nichtsdestotrotz wird das Team von Coach Markus Pasterny auch heuer wieder ein Wörtchen mitreden im Kampf um die ersten fünf Plätze, weswegen man im ESV-Lager konzertiert zu Werke gehen muss, um die Vorgabe von Trainer Wedl zu erfüllen, alle Heimspiele der Hauptrunde zu gewinnen. Fehlen wird den Buchloern dabei in jedem Fall aber David Vycichlo, der seine Spieldauersperre von der zurückliegenden Sonntagspartie gegen Pfronten verbüßen muss.

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