ESV Buchloe empfängt am Freitag den HC Landsberg zum Derby Halbzeit in der Vorbereitung

BuchloeBuchloe
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das Derby gegen die Mannen vom Lech ist bereits das letzte Heimspiel der Testspielphase. Anschließend ist man nämlich am Sonntag ab 17 Uhr nur noch beim ESC Dorfen, und eine Woche später dann bei den Wanderers Germering zweimal auswärts gefordert, ehe am 13. Oktober schließlich die Punktspielrunde beginnt.

Doch bevor es ernst wird, warten an diesem Wochenende mit zwei starken Bayernligisten erneut harte Prüfungen auf die Freibeuter. Der Freitagsgegner HC Landsberg gehört schließlich seit Jahren nun zu den Top-Teams der Bayernliga. So stand man die letzten vier Spielzeiten immer unter den besten sechs Teams der BEL. Im zurückliegenden Jahr gelang den Riverkings mit Rang zwei sogar die beste Vorrundenplatzierung seit dem Aufstieg 2014. Und nachdem zuvor immer schon in den Viertelfinalplayoffs Schluss war, konnten sich die Blau-Weißen auch in dieser Bilanz im vergangenen Winter steigern. Erst im Halbfinale scheiterte man am TEV Miesbach und will heuer sicherlich dieses Ergebnis wieder erreichen. Dazu holte man mit Fabio Carciola einen ehemaligen DEL-Profi an die Bande, der gleich einmal seinen Bruder Adriano Carciola vom Zweitligisten Kassel an den Lech lotste. Dafür musste man mit Marcel Juhasz (Karriereende), Dennis Neal (Memmingen) und Andreas Geisberger (Pause) aber auch einige schmerzhafte Abgänge verkraften. Dennoch haben die Landsberger auch heuer wieder einen starken Kader beisammen, weshalb die Buchloer in diesem Nachbarschaftsduell alles in die Waagschale werfen müssen, um dem Rivalen vom Lech Paroli bieten zu können.

Nach dem Derby am Freitag wartet am Sonntag in Dorfen dann der erste Auswärts-Auftritt auf die Piraten. Gegen die Eispiraten haben die Buchloer eher gemischte Gefühle. Positive sicherlich dahingehend, dass man gerade in Dorfen eigentlich immer recht gute Leistungen zeigen konnte. So gewannen die Buchloer in der zurückliegenden Aufstiegsrunde beim ESC beispielsweise mit 4:2. Beim Stichwort Aufstiegsrunde wären wir aber auch schon bei dem Punkt, der die Buchloer nicht unbedingt gerne an den ESC denken lässt. Denn die Isenstädter waren letztlich die Mannschaft, die den Buchloer am Ende der Verzahnungsrunde eine Haaresbreite voraus waren und so den direkten Wiederaufstieg des ESV verhinderten. Dass die Dorfener im letzten Winter überhaupt an besagter Verzahnungsrunde teilnahmen, war allerdings eher überraschend. Denn in den Vorjahren gehörte der ESC – immerhin Vorrundenzweiter der Saison 2015/16 und 2017/18 – eigentlich immer zu den Teams, die um die vorderen Plätze kämpften. Damit die Abstiegsrunde ein Ausrutscher bleibt, wurde im Sommer mit Trainer Randy Neal ein erfahrener Mann an die Bande geholt, der in Peißenberg und Landsberg schon als Coach aktiv war. Mit Andreas Tanzer konnte nach einjähriger Verletzungspause zudem der Erfolgskeeper der vergangenen Jahre im ESC-Trikot reaktiviert werden und mit Timo Borrmann ein torhungriger Stürmer vom Nachbarn Erding nach Dorfen geholt werden. Er soll der mit Lukas Miculka, Florian Brenninger und Thomas Vrba ohnehin schon qualitativ gut besetzten Offensive noch mehr Durchschlagskraft verleihen soll. Für die Buchloer also auch erstmalig auf fremdem Eis eine richtige Bewährungsprobe erneut gegen einen erneut ligahöheren Gegner.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!