ESV Buchloe bestreitet letztes Spiel des Jahres in PfaffenhofenMachen die Piraten schon alles klar?

ESV Buchloe bestreitet letztes Spiel des Jahres in PfaffenhofenESV Buchloe bestreitet letztes Spiel des Jahres in Pfaffenhofen
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Mit Memmingen, Miesbach, Erding, Dorfen und Peißenberg haben sich jetzt schon fünf Teams fix das Ticket für die Aufstiegsrunde gesichert. Und auch für die momentan auf Platz sieben stehenden Piraten, die aktuell punktgleich mit dem sechsten Landsberg sind, sieht es derzeit nicht schlecht aus, dass man sich bereits vorzeitig den Klassenerhalt sichert und den Top-Teams folgt. Wenn es ganz optimal läuft, könnten die Buchloer sogar schon am morgigen Freitag beim letzten Spiel des Jahres ab 20 Uhr in Pfaffenhofen frühzeitig alles klar machen.

Mit dem zwar mühsamen aber verdienten 4:1-Heimsieg am zweiten Weihnachtsfeiertag über Germering haben sich die Piraten im Rennen um die ersten acht Plätze eine gute Ausgangslage verschafft. Mit Schongau, Passau, Pegnitz, Geretsried und Moosburg kämpfen derzeit gleich mehrere Mannschaften noch mit dem ESV und den punktgleichen Landsbergern um die verbliebenen drei Plätze über dem Strich. Zumindest die Teams aus Schongau (22 Punkte) und Passau (26 Punkte) können die Buchloer (39 Punkte) jetzt schon nicht mehr überholen. Der Zehnte Pegnitz (29 Punkte) und der Neunte Geretsried (30 Punkte) haben dagegen rein rechnerisch noch die Chance, an den Gennachstädtern vorbeizuziehen. Dazwischen liegt momentan der achtplatzierte EV Moosburg, dessen Punktepolster auf Rang neun nach der Niederlage im letzten Spiel in Geretsried mit 31 Punkten wieder bedrohlich zusammengeschmolzen ist. Allen Zahlenspielen zum Trotz ist für die Buchloer die Rechnung vor dem Auswärtsduell in Pfaffenhofen unterdessen relativ klar: Holen die Rot-Weißen drei Punkte, wäre man auf Grund der deutlich besseren Tordifferenz im Vergleich zur Konkurrenz, die im Falle von Punktgleichheit seit dieser Saison am Ende zählen würde, wohl so gut wie durch. Punkten die Buchloer dreifach und die Geretsrieder holen (zu Hause gegen Germering) maximal zwei Punkte oder die Moosburger (zu Hause gegen Schongau) maximal einen Zähler, dann wäre der vorzeitige Klassenerhalt der Piraten sogar schon vor Silvester absolut in trockenen Tüchern.

Die Marschroute für die Freibeuter ist also eindeutig: Man will mit einem Dreier nicht nur das Jahr erfolgreich abschließen, sondern auch einen riesen Schritt in Richtung Verzahnungsrunde machen. Unterschätzen darf man den Tabellenvorletzten Pfaffenhofen dabei allerdings auf keinen Fall. Auch wenn die Icehogs seit Saisonbeginn im Tabellenkeller feststecken, ist der ECP ein durchaus unbequem zu spielender Gegner. Vor allem zu Hause zogen sich die Oberbayern oftmals mehr als ordentlich aus der Affäre. Alle zwölf Punkte, die das Bayernliga-Urgestein aktuell auf dem Konto hat, hat man zu Hause eingefahren und dabei sogar so manchem Top-Team das Leben schwer gemacht. So schlugen die Pfaffenhofener beispielsweise vor gut einem Monat den TEV Miesbach mit 4:3 nach Verlängerung und letzten Sonntag überraschte man beim 3:2 Sieg über Landsberg ebenfalls. Ganz so einfach wie beim 11:3 Hinspielerfolg in Buchloe dürfte es für die Freibeuter dieses Mal also nicht werden. Zumal der neue ECP-Trainer Michael Dippold, der kürzlich den glücklosen Heinz Zerres an der Bande ablöste, inzwischen wieder einen etwas volleren Kader zur Verfügung hat. Ein Grund für den bisher so schweren Saisonverlauf der Hallertauer ist nämlich unter anderem auch eine hartnäckige Verletzungsserie, mit der die Icehogs in dieser Spielzeit zu kämpfen hatten.

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