ESC Geretsried gelingt Overtime-Sieg gegen den EC Bad Kissingen Revanche geglückt

GeretsriedGeretsried
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Der Start verlief auf jeden Fall schon mal komplett anders als am Freitag, denn nach gerade mal 32 Sekunden musste EC-Keeper Dirksen einen Schlagschuss von Ondrej Horvath aus dem Netz fischen (1.). Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und überstanden auch die erste Unterzahl schadlos. Als der ESC hingegen auf die Strafbank wanderte, wurde es gefährlich. Seewald zielte noch zu genau und traf nur den Pfosten, doch wenige Sekunden später war Schneider zum 1:1 erfolgreich (12.). Die Wölfe hatten nun mehr vom Spiel, die großen Möglichkeiten blieben jedoch vorerst aus. Wenn es mal brenzlig wurde, war David Albanese zur Stelle.

Im zweiten Drittel war der ESC zunächst die aktivere Mannschaft. Allerdings mit dem gleichen Problem wie Bad Kissingen im ersten Durchgang, vorne fehlten die wirklich zwingenden Chancen. In Unterzahl ergab sich dann die riesen Möglichkeit zum zweiten Treffer, aber Daniel Merl wurde in allerletzter Sekunde am Abschluss gehindert. Klaus Berger hingegen durfte schießen, verfehlte freistehend vor Dirksen aber das Gästetor. Gerade als die Wölfe wieder etwas stärker wurden, besorgte Zimmer per Alleingang die erstmalige Führung (35.).

Fast eineinhalb Minuten doppelte Überzahl zu Beginn des Schlussabschnittes verhalfen auch nicht zum gewünschten Torerfolg, die Abschlussschwäche zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch die Saison. Es dauerte bis zur 54. Spielminute, bis Daniel Merl den Bann brach. Von halblinker Position versenkte er die Scheibe im rechten Kreuzeck, ein ganz wichtiger Treffer. Fast hätte Florian Strobl noch nachgelegt, aber Dirksen rettete spektakulär. Das Spiel stand auf Messers Schneide, Masel verpasste in der Schlussminute aber gleich zwei Mal die Entscheidung und so fiel die Entscheidung in der Overtime.

Bedingt durch eine Strafzeit gegen den ESC, startete diese mit einer 3:4-Unterzahl. Dort musste David Albanese alles aufbieten, doch auch er verhinderte mit einem Hechtsprung den vorzeitigen K.o. Dann schlug endgültig die Stunde von Daniel Merl. Aus fast identischer Position wie beim 2:2, nagelte er die Scheibe unter die Latte und sicherte den Rats damit den zweiten Punkt.

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