Es reicht nicht für die DogsMighty Dogs Schweinfurt

Es reicht nicht für die DogsEs reicht nicht für die Dogs
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Schweinfurt musste zudem mehrfach 3:5-Situationen überstehen. In einer davon gelang den Pegnitzern die 1:0-Führung. Dass der Rückstand zur ersten Drittelpause dennoch überschaubar ausfiel, lag sicherlich auch an der kämpferisch am oberen Limit spielenden Dog-Truppe.  Zudem ließen die Pegnitzer trotz ihrer immensen Offensivqualität (6,3 Tore pro Spiel) ungewohnt viele klarste Gelegenheiten ungenutzt. Im Grunde hätte hier auch ein 0:4 stehen können. So schoben sich Markus Schwindl und sein Sturmpartner vor dem Schweinfurter Tor die Scheibe mehrfach hin und her, um diese Chance dann doch ungenutzt verstreichen zu lassen. Schweinfurter Chancen waren zwar durchaus vorhanden, jedoch waren diese nicht derart zwingend wie auf Pegnitzer Seite.

Im zweiten Drittel sollte es erst einmal weiter gehen mit den Strafen gegen Schweinfurt.  So fing man sich bis zur 35.Spielminute weitere acht Strafminuten ein. Der Pegnitzer Treffer zum 0:2 fiel dann allerdings in einer 4:4-Situation durch einen Treffer ihres abgezockten Altstars Markus Schwindl. Ab der 35.Spielminute blieben die Dogs ohne weitere Strafen und im letzten Drittel gab es auch gegen Pegnitz keine mehr. Und jetzt begann auch die beste Phase für das Schweinfurter Team. Natürlich fuhr Pegnitz mit der 2:0-Führung im Rücken auch eine andere Taktik. Die Schweinfurter wirkten jetzt frischer und auch zielstrebiger. Bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis wirkten sie einen Tick besser. Doch natürlich blieb Pegnitz gefährlich.

Nach dem Anschlusstreffer durch Alex Funk in der 53.Spielminute kam noch einmal Hoffnung auf. Doch letztlich brachte Pegnitz den Sieg über die Zeit. Im Vorfeld hatte man angekündigt, von der Strafbank fern bleiben zu müssen. Dies gelang nicht. Das hätte sicherlich ein Grund für die Niederlage sein können. Aber auch Pegnitz hatte ja 18 Strafminuten zu verdauen. Und andererseits hatte man fast die komplette zweite Hälfte des Spiels ohne weitere Strafen ausreichend Zeit, seine Treffer zu machen. Und hier ist ein einziger Treffer natürlich zu wenig, um gegen ein Top-Team wie Pegnitz bestehen zu können.

Mit dieser Niederlage ist Pegnitz auch rechnerisch von den Dogs nicht mehr einzuholen. Dennoch sollte Schweinfurt weiter Gas geben, falls ein Team einen Aufstiegsverzicht erklärt haben sollte.

Am Sonntag, 8. Februar, 18 Uhr, spielt der ERV zu Hause gegen die Black Bears Freising.

Tore: 1:0 (12:39) Stephan Schmidt (Schwindl, Skarupa/5-4), 2:0 (29:08) Schwindl (Zeilmann, Ramoser/4-4), 2:1 (52:26) Funk (Marquardt, Slivka). Strafen: Pegnitz 18, Schweinfurt 20. Zuschauer: 404.

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