Es hat nicht sollen seinTSV Peißenberg

Es hat nicht sollen seinEs hat nicht sollen sein
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Der Kader der Eishackler war bis auf Dominik Ebentheuer und Juniorenspieler Manuel Singer komplett. Das Spiel begann aus taktischen Gründen sehr ausgeglichen, wobei Peißenberg anfangs überlegener wirkte. Felix Barth hatte im Peißenberger Tor anfangs ein paar Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Die Miesbacher Stürmer gingen zielstrebiger ans Werk als ihre Gastgeber. Trotz der Torflaute (3 Spiele ohne eigenem Treffer) ergaben sich auch Chancen, so z. B. in der zehnten Minute, als Martin Hinterstocker knapp am Tor vorbeischoß, Sebastian Buchwieser den zurückprallenden Puck aber nicht erreichen konnte. Glück dann für Peißenberg, als Marius Fürbeck von der Strafbank kam, die Scheibe zugespielt bekam und allein auf Felix Barth zulaufen durfte. In letzter Sekunde wurde er am Torschuß gehindert, so gingen beide Mannschaften beim Stand von 0:0 in die Kabinen.

Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste endete. Peißenberg war gewillt, das Spiel an sich zu reißen, die Versuche jedoch schlugen feht. Warum Miesbach für die Gastgeber zu stark war, zeigte die 26. Spielminute. Mario Jann spielte auf Bejamin Barz, der den wartenden Pier-Oliver Cotnoir anspielte. Dieser brauchte den Paß nur noch aus kurzer Distanz über die Linie drücken. Dieser Treffer beflügelte die Gäste, im Gegenzug lähmte er die Eishackler. In der 27. Minute mußte Felix Barth einen höheren Rückstand verhindern, als er einen Schuß aus kürzester Distanz parieren mußte. In der 30. Minute hatte Valentin Hörndl die Chance zum Ausgleich, doch seinen Schrägschuß fing Daniel Kovacic sicher ab. Kurze Zeit später ein Gewühl vor dem Miesbacher Tor, doch gab es kein Durchkommen der Peißenberger Stürmer. Im Gegenteil: 28 Sekunden vor dem Ende des 2. Spielabschnittes die 2:0-Führung durch Andreas Baumer, der einen klasse Querpass von Alan Reader verwandelte.

Der letzte Abschnitt ist relativ kurz erzählt, die Angriffsbemühungen der Eishackler erlahmten, Miesbach verwaltete den Vorsprung. In der 46. Minute noch einmal eine Chance zur Ergebnisverbesserung, doch den Schuß von Alexander Simon klärte Kovacic mit ein wenig Glück. Die Scheibe rutschte ihm zwar zwischen die Schoner, doch zum Leidwesen der Peißenberger stoppte er sie noch vor der Torlinie. In der 48. Minute hatte auch noch Martin Anträ eine Großchance, doch den Alleingang stoppte ebenfalls der Miesbacher Torhüter. Die endgültige Entscheidung für Miesbach dann in der 50. Minute. Nachdem Peißenberg die vorhergehende Überzahlsituation nicht nutzen konnte, zeigte Miesbach, wie es laufen kann: Als der fünfte Feldspieler auf das Eis zurückkehrte, wurde Peißenberg ausgekontert. Wieder war Cotnoir derjenige, der Mario Jann anspielte. Dieser wiederum spielte auf den freistehenden Bejamin Barz, der keine Mühe hatte, die 0:3-Führung und zugleich den Endstand herzustellen. In der restlichen Spielzeit taten sich die Gegner nicht mehr besonders weh, das Spiel endete ohne nennenswerten Aktionen.

Stimmen zum Spiel:

Michael Lehmann (Trainer TEV Miesbach): „Das Spiel war nicht einfach, Peißenberg war sehr aggresiv. Wir sind ruhig geblieben und haben auf unsere Chancen gewartet. Wir wollten nach dem Freitagspiel nachlegen, das haben wir geschafft.“

Rudi Mach (1. Vorstand TSV Eishackler): „Ich erkenne die Überlegenheit des Gegners an und gratuliere zum verdienten Sieg. Ich kann nicht erklären, warum unsere Stürmer seit drei Spielen torlos agieren. Wer keine Tore schießt, gewinn auch kein Spiel.“

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