ERV Schweinfurt besiegt Mossburg, verliert in FürstenfeldbruckFahrt Richtung Klassenerhalt gerät ins Stocken

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Die Mighty Dogs machten sich vor allem zu Spielbeginn gegen den EV Moosburg oft selbst das Leben schwer. So gingen die Gäste nach einem Missverständnis in der neutralen Zone in der vierten Spielminute mit 0:1 in Führung. Drei Minuten später versenkte dann Christopher Schadewaldt die Scheibe im oberen Toreck zum 1:1 Ausgleich. Danach machten die Mighty Dogs weiterhin Druck, doch sie hatten kein Glück im Abschluss. Aber auch Moosburg blieb weiterhin gefährlich und der EV ging vor der Pause in Überzahl erneut durch Daniel Möhle mit2:1 in Führung (19.).

Zu Beginn des Mitteldrittels bauten die Mighty Dogs weiterhin Druck auf, es dauerte allerdings bis zur 32. Minute, dass der Ausgleich durch Josef Straka fiel. In Unterzahl sicherte Kevin Kessler das Remis, als Tobias Gilg um das Tor herumfuhr, machte der Schweinfurter Goalie den Pfosten dicht. 29 Sekunden vor der zweiten Pause spielte sich Josef Straka ins Moosburger Drittel und legte Patrik Rypar den 3:2-Führungstreffer auf.

Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts legte Patrik Rypar seinen zweiten Treffer nach und damit den Grundstein für den nächsten Heimsieg der Mighty Dogs. Diesen besiegelte Josef Straka, der nach Zuspiel von Viktor Ledin Carlo Schwarz zum 5:2 ausspielte. Den Schlussstrich setzte dann Pascal Schäfer in Überzahl (59.).

In der Pressekonferenz lobte Leos Zajic vor allem den Spielbeginn der Gäste: „Für uns war es schwer ins Spiel zu kommen. Wenn wir Druck aufgebaut haben, hat Moosburg clever die Scheibe nach vorne gespielt. Wir haben auf Breaks gewartet. Zum Glück haben wir die Überzahlsituationen gehabt, in denen wir die Tore gemacht haben. Wir wussten, dass das Spiel gegen Moosburg nicht einfach wird, aber so schwer haben wir es uns auch nicht vorgestellt.“

Rückschlag gegen den Tabellenletzten

Nach dem 10:0-Torfestival Zuhause gegen den EV Fürstenfeldbruck landeten die Mighty Dogs mit der 1:5 (1:2, 0:0, 0:3)-Niederlage im Rückspiel einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

Zwar gingen die Mighty Dogs in der neunten Spielminute durch Viktor Ledin mit 1:0 in Führung, aber dabei blieb es nicht lange. Denn 40 Sekunden später fiel bereits der Ausgleich durch Andreas Kilian. Danach nahm der EV Fürstenfeldbruck die Zügel in die Hand und die Hausherren gingen noch vor der ersten Drittelpause mit 2:1 in Führung (18.). Auch im zweiten Spielabschnitt bestimmte Fürstenfeldbruck das Spielgeschehen und die Mighty Dogs konnten mit Glück und einem starken Kevin Kessler den 1:2-Rückstand verteidigen.

Der lang fällige Torerfolg der Hausherren folgte dann gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts. Nach 45 Sekunden traf Frederik Hoffmann zum vorentscheidenden 3:1. Nachdem Schweinfurt in den ersten beiden Spielabschnitten ihre eigenen Powerplays nicht genutzt hatte, kassierte man nun in den letzten 20 Minuten zu viele Strafzeiten. Nach einer Spieldauer gegen Maximilian Rabs, der folglich auch im Heimspiel gegen den ESV Burgau fehlen wird, erhöhte Philipp Brunenberg auf 4:1 (52.). In der letzten Spielminute vollendete der komplett freistehende Lennard Guttenthaler zum finalen 5:1.