Erste Personalentscheidungen beim EHCEHC Waldkraiburg

Erste Personalentscheidungen beim EHCErste Personalentscheidungen beim EHC
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Mit Martin Hagemeister bleibt ein wichtiger Angreifer dem EHC Waldkraiburg erhalten. Der 35-Jährige war im Lauf der letzten Spielzeit vom Landesligisten TSV Trostberg Chiefs zu den Löwen gekommen. In Trostberg zählte er zu den absoluten Leistungsträgern und auch bei den Waldkraiburgern fügte sich Hagemeister mit fünf Toren und drei Vorlagen in 12 Spielen prompt gut ein. Aufgrund seiner Spielübersicht und auch seinem Verhalten vor dem gegnerischen Tor war es Trainer Zerwesz daher ein besonderes Anliegen, dass die Nummer 55 des EHC auch im kommenden Jahr wieder in Waldkraiburg aufs Eis geht. „Wir freuen uns sehr, dass Martin Hagemeister bei uns bleibt, denn er ist nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis ein wichtiger Spieler für uns, der auch in der Mannschaft schon fest integriert ist“, freute sich EHC-Präsident Wolfgang Klose über Hagemeisters Verlängerung.

Stürmer Thomas Gabler dagegen wird die Löwen verlassen. Der 21-Jährige war während der letzten Spielzeit vom Nord-Oberligisten GEC Ritter Nordhorn zum EHC gekommen und kam verletzungsbedingt nur auf sieben Spiele für die Industriestädter, in denen er ein Tor und eine Vorlage verbuchen konnte. Zwei Verletzungen warfen den sympathischen Angreifer zurück, diese sind aber ausgestanden.

Zwei weitere Abgänge bilden die Gebrüder Alex und Sergej Piskunov, die sich einem Landesligisten in der näheren Umgebung anschließen werden. Die im heutigen Kasachstan geborenen Stürmer kamen 2011 zum EHC Waldkraiburg und zählten in allen drei Spielzeiten, in denen sie den Löwen auf der Brust trugen zu den professionellsten Spielern im Team der Löwen. Bei so gut wie keiner Trainingseinheit fehlend, zeigten sie auch im Spiel immer höchsten Einsatz und Leidenschaft. Der 34-jährige Alex ging insgesamt 106 Mal für den EHC aufs Eis und kam dabei auf 65 Scorerpunkte (29 Tore), sein drei Jahre älterer Bruder Sergej absolvierte 108 Spiele und erzielte dabei ebenfalls 29 Tore, zudem lieferte er 39 Vorlagen. „Die beiden Piskunovs waren immer vorbildlich und haben den Löwen auch in schweren Zeiten beigestanden und durch Leistung überzeugt. Es ist schade, dass sich unsere Wege jetzt trennen, aber sie werden immer einen wichtigen Teil der Geschichte des EHC Waldkraiburg darstellen“, erklärte Vorstand Klose.

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