ERSC Ottobrunn kämpft weiterhin für seinen an Leukämie erkrankten SpielerNoch kein passender Spender gefunden

Pietro Scattaglia braucht Hilfe, um die Leukämie zu besiegen. (Foto: ERSC Ottobrunn)Pietro Scattaglia braucht Hilfe, um die Leukämie zu besiegen. (Foto: ERSC Ottobrunn)
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Wer helfen möchte, gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann sich weiterhin über www.dkms.de/pietro ein Registrierungsset nach Hause bestellen und so vielleicht zum Lebensretter für Pietro oder andere Patienten werden.

Obwohl der junge Eishockey-Spieler in den letzten Wochen viel Zeit im Krankenhaus verbracht hat, hat er seine positive Einstellung und seinen Lebensmut nie verloren. Selbst im Krankenhaus hat Pietro Scattaglia, der seit seiner Kindheit beim ERSC Ottobrunn als Eishockeyspieler aktiv ist, seine Sportsachen dabei, um auf dem Fahrrad im Krankenhaus weiterhin aktiv zu bleiben. Vor kurzem hat der 22-Jährige sogar eine Prüfung aus dem Krankenhausbett geschrieben und diese mit einer sehr guten Note bestanden.

Seine Familie, seine Freunde und der Verein unterstützen ihn, wo sie nur können. Die Jugendlichen des Vereins haben in Ottobrunn und Umgebung jeden Haushalt mit Flugblättern versorgt, um auf das Schicksal von Pietro aufmerksam zu machen. Zur großen Freude des Vereins, steht auch die gesamte Eishockey-Gemeinde in dieser schweren Zeit zusammen. So haben der Verband, die DEL und die DEL2 sowie viele andere Profivereine und Spieler den Aufruf für Pietro auf ihren Social-Media-Kanälen geteilt. Trotzdem kann ihm nur eine erneute Stammzellspende das Leben retten. Über die gemeinsam organisierte Online-Aktion haben sich bereits über 600 Menschen ein Registrierungsset nach Hause bestellt. Doch nur, wer auch sein Set zurückschickt, kann als potenzieller Spender gefunden werden.

Herr Dr. Kulzer und Herr Wicker aus Ottobrunn haben bereits Stammzellen gespendet und würden es jederzeit wieder machen. Herr Wicker weiß noch genau, wie er sich in dem Moment gefühlt hat als klar war, dass er als Spender infrage kommt: „Das machte mich sehr glücklich, stolz und hoffnungsvoll. Es fühlte sich einfach nur richtig an.“ Herr Wicker hat mittels Knochenmarkentnahme für „seinen“ Patienten Stammzellen gespendet. Bei Herrn Dr. Kulzer wurde die periphere Stammzellentnahme angewandt. „Es ist ein tolles Gefühl, jemandem mit so einem kleinen Aufwand das Leben zu retten. Die Spende selbst war problemlos für mich, am Abend war ich doch relativ erschöpft – aber glücklich!“, so Herr Dr. Kulzer über seine Spende. „Alleine um einem Menschen Hoffnung auf ein neues, gesundes Leben geben zu können, würde ich jederzeit wieder spenden“, betont Herr Wicker. Wer noch nicht registriert ist, kann sich über den folgenden Link direkt ein Set nach Hause bestellen: www.dkms.de/pietro.


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