ERSC Amberg erwartet EHC Klostersee mit Toptorjäger Lynnden PastachakDer spielstärkste Gegner für die Wild Lions

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Wenn es nach dem Punktequotienten geht, ist der EHC Klostersee immer noch die stärkste Mannschaft im Klassement. In der Tabelle wurden die Grafinger unter der Woche vom TEV Miesbach durch dessen 6:3-Auswärtserfolg in Erding an der Spitze abgelöst – die Miesbacher haben nun einen Zähler Vorsprung, allerdings auch schon zwei Partien mehr absolviert.

Der EHC Klostersee mit seinem Coach Dominik Quinlan legte einen rekordverdächtigen Start in die Saison hin, denn es gelangen zehn Siege am Stück mit der vollen Punktausbeute. Leidtragende waren dabei auch die Amberger Wild Lions, die in Grafing mit 3:6 das Nachsehen hatten. Das Ergebnis schmeichelte sogar noch etwas, denn ohne die zahlreichen Glanzparaden von Timon Bätge im ERSC-Tor wäre auch ein zweistelliges Resultat möglich gewesen. Nach fast drei Wochen ohne Spielpraxis mussten die Grafinger am vergangenen Wochenende ihre ersten Punktverluste verzeichnen. Im Doppel-Duell mit den Peißenberg Miners hatten die jeweils knapp das bessere Ende für sich: 1:0 nach Verlängerung in Klostersee und 5:4 nach Penaltyschießen in Peißenberg. Der EHC Klostersee stellt ein über alle drei – manchmal auch vier - Blöcke ausgeglichen stark besetztes Team, ohne spürbaren Leistungsabfall und zudem mit einem überragenden Topscorer. Der Kanadier Lynnden Pastachak hat nach zwölf Partien 27 Scorerpunkte auf dem Konto, traf im Hinspiel gegen Amberg dreifach – das erste Mal schon nach 16 Sekunden. Dann ist da noch der 47-jährige Bob Wren mit ausreichender DEL- und sogar NHL-Erfahrung, sowie die Angreifer Jakub Bitomsky und Tim Bullnheimer als Chancenverwerter. Goalie Philip Hähl gehört mit einem Gegentorschnitt von 2,17 zu den Top 3-Torhütern der Liga.

Der ERSC Amberg wurde am vergangenen Sonntag nach seiner kleinen Serie vom ESV Buchloe sehr schmerzhaft auf den Boden der Bayernliga-Realität zurückgeholt. Beim 1:5 der Pirates lief ab dem Mitteldrittel immer weniger bei den Löwen zusammen, weshalb man den Erfolg der Schwaben neidlos anerkennen musste. Gegen Klostersee gibt es nun eine Gelegenheit für die Löwen, ihre bessere, erfolgreiche Seite zu zeigen, auch wenn die Grafinger definitiv als hoher Favorit nach Amberg kommen. Das sind in dieser Saison allerdings auch schon der TEV Miesbach und die Waldkraiburger Löwen – und beide mussten am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten. Personell gibt es schlechte Nachrichten aus dem Amberger Lager, denn Verteidiger Benjamin Frank wird wegen eines Rippenbruchs einige Zeit ausfallen. Die Verletzung hatte sich der Leistungsträger beim Spiel gegen Buchloe zugezogen. Das macht die Aufgabe für den ERSC nicht einfacher und es wäre von Vorteil, wenn man das Tor diesmal bedeutend länger als 16 Sekunden sauber halten könnte.

Hinweis: Im Stadionbereich gilt 2G+, d.h. geimpft oder genesen und zusätzlich negativ getestet (PCR oder PoC) mit Zertifikat.

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