ERSC Amberg entscheidet Löwen-Duell für sichVerdienter Erfolg gegen Waldkraiburg

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Dabei zeichnete sich Torhüter Timon Bätge erneut als großer Rückhalt aus, aber auch dessen Vorderleute zeigten in Defensive und Angriff eine starke Leistung. Nach zwei Spieltagen führt der ERSC die – noch nicht aussagekräftige – Tabelle der Aufstiegsrunde an.

Die Gastgeber begannen sehr forsch, hatten nach 70 Sekunden schon den ersten gefährlichen Torschuss durch Felix Köbele zu verzeichnen. Die Anfangsphase ging von den Spielanteilen und Chancen auch weiter an die Wild Lions, Waldkraiburg konnte sich nur langsam vom Druck der Amberger befreien, kam aber nur sporadisch vor das Tor von Timon Bätge. Die Amberger Führung nach knapp zehn Minuten entsprang einem schnellen und präzise gespielten Konter über Leon Hartl und Ryan Murphy, den Brett Mennear unhaltbar verwandelte. In der Folge hätten die Gastgeber eigentlich den Vorsprung ausbauen müssen, aber vier Überzahlspiele in Folge konnten die Wild Lions nicht nutzen. So ging es mit einem viel zu knappen 1:0 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt dauerte es kaum 40 Sekunden bis zur ersten Amberger Gelegenheit durch Murphy, der alleine vor Christoph Lode am Gäste-Torhüter scheiterte. In Amberger Unterzahl konnte dann Felix Köbele einen Konter fahren, scheiterte aber ebenfalls alleine vor Lode. Kaum wieder komplett legten die Wild Lions doch nach und diesmal traf Köbele sicher zum 2:0. Es folgte eine kurze aber sehr intensive Drangphase der Gäste, bei deren Chancen aber ein ums andere Mal Bätge die Endstation war. Amberg befreite sich schließlich aus der Umklammerung und dann war es wieder Köbele, der das Gästetor umkurvte und per Rückhand zum 3:0 traf. Bis zur Drittelpause war es dann wieder ein offener Schlagabtausch.

Das beiderseits hohe Tempo hielt auch im Schlussdrittel an. Amberg griff nicht mehr um jeden Preis an, spielte sehr stabil in der Defensive und versuchte gezielt durch Konter zum Erfolg zu kommen. Eine dieser Szenen führte dann in der Mitte des Abschnitts zum 4:0 durch Hartl und diesmal konnte sich Mennear als Vorbereiter revanchieren. Waldkraiburg resignierte aber keineswegs, versuchte mit aller Macht ergebnistechnisch nochmals zurückzukommen. Fünf Minuten vor dem Ende gelang der Anschlusstreffer durch Topscorer Christian Neuert, aber zu mehr reichte es nicht mehr, auch wenn die Gäste gleich darauf ihren Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen. Trotz intensiver Dauerbelagerung brachten die Wild Lions den Vorsprung sicher über die Zeit.

Es wird nicht lange dauern, bis sich beide Kontrahenten wieder gegenüberstehen, denn das Rückspiel in Waldkraiburg ist auf den kommenden Sonntag vorverlegt worden – sofern es die pandemischen Umstände zulassen.

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