Erding und Miesbach zu Gast bei der EA SchongauZwei Heimspiele für die Mammuts

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Zum Auftakt standen sich die beide Gastteams der EA Schongau schon direkt gegenüber –letztendlich siegte das Heimteam aus Miesbach noch deutlich mit 5:2.  Die Erdinger zeigten sich aber am Sonntag schon gut erholt und holten sich beim ESC Geretsried mit 5:4 alle Punkte.

Das Team von Trainer Thomas Vogl ist eingespielt, treten sie doch seit Jahren in ziemlich konstanter Besetzung auf. Gerade einmal zwei Abgänge galt es zu kompensieren. Geblieben sind  die Leistungsträger wie Goalie Christoph Schedlbauer, der offensivstarke Verteidiger  Mark Waldhausen und die Torjäger Daniel Krizok (Vorjahr 32 Tore), Florian Zimmermann und Philipp Michl. Aktueller Topscorer ist der frühere Peitinger Stürmer Marco Babic. Erding ist auf jeden Fall ein Team, das von seiner Offensive lebt, die 107 Tore der vergangenen Saison sind hier ein guter Maßstab. Hier heißt es für die EAS an die konsequente  Arbeit vom letzten Sonntag anzuschließen und die Tormaschine der Gäste nicht ins Laufen kommen zu lassen.

Ebenfalls kaum Veränderungen im Kader gab es beim letztjährigen Bayernligameister TEV Miesbach, der am Sonntag zu Gast ist. Neu im Team ist der DEL2-erfahrene Stürmer Christoph Fischhaber (Landshut). Der TEV hätte noch vor den Aufsteigern Passau und Landsberg das Recht auf die Oberligateilnahme haben können, verzichtete aber wegen Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Stadion letztendlich darauf. Damals ging man ja noch von einem  Start der Oberliga vor der Bayernliga aus.

So blieb der Bayernligameister der Liga erhalten und hat somit auch gleich eine Favoritenrolle inne.  Denn der neue Trainer Ivan Horak (zuvor Hauptamtlicher Nachwuchstrainer beim TEV)  als Nachfolger von Peter Kathan, konnte ein perfekt eingespieltes Team übernehmen. Gespickt mit routinierten und höherklassig erfahrenen Cracks, wie etwa die Defensivkräfte Josef Frank oder Sebastian Deml oder die Stürmer Dusan Frosch und Franz Mangold . Zudem die tschechischen Tormaschinen Bohumil „Bobby“ Slavicek (Vorjahr 67 Scorerpunkte, davon 36 Tore) und Filip Kokoska. Aber auch Felix Feuerreiter, Max Hüsken, Michael Grabmaier oder Athanasios Fissekis sind stets torgefährlich. Zudem ist das Team nicht nur qualitativ, sondern auch von der Personalstärke gut aufgestellt, so dass selbst die Ausfälle am Saisonstart bisher gut kompensiert wurden.

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