Erding Gladiators unterliegen HöchstadtSpannung und Dramatik im zweiten Play-off-Spiel

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In der achten Minute gab es Überzahl für die Gladiators. Christian Mitternacht wurde mustergültig freigespielt und brachte Erding 1:0 in Führung. Wenig später waren die Erdinger in Unterzahl. Bei einem Break lief Stephan Hiendlmeyer alleine auf Torwart Philip Schnierstein zu, konnte ihn aber nicht überwinden.

Da er dabei auch noch gefoult wurde, wanderte ein Höchstadter auf die Strafbank. Als dann die Gladiators wieder komplett waren, jagte Daniel Krzizok den Puck zum 2:0 in die Maschen (11.). Und nur 26 Sekunden später schloss Christian Poetzel eine schöne Einzelaktion zum 3:0 ab. Nach einer Auszeit lief es besser bei den Alligators. Markus Babinsky verkürzte auf 1:3 (17.), Lukas Lenk auf 2:3 (26.), und Tomas Urban traf in Überzahl zum 3:3 (28.). Die Gladiators schlugen mit dem 4:3 zurück: Marco Deubler war der Torschütze (33.).

Im Schlussdrittel kochte die Erdinger Fanseele: Nach zwei Fehlentscheidungen – aus Gladiators-Sicht –, ein Icing der Gäste sowie ein Abseits nicht gepfiffen, gingen die Alligators durch Tore von Babinsky (50.) und Thilo Grau (51.) 5:4 in Führung. Erdings Coach Vogl tobte so sehr, dass er sich eine Spieldauerstrafe einhandelte. Die Gladiators glichen durch Mitternacht in Überzahl aus (56.), doch dann eskalierte die Partie total. Nach einem eindeutigen Abseits kam der Puck zu Aab, der locker zum 6:5 für Höchstadt einschob. Jetzt flogen Becher, und der überforderte Schiedsrichter schickte die Mannschaften in die Kabine. Als es dann weiterging, nahmen die Gladiators noch den Torwart vom Eis, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

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