Erding Gladiators ohne Mühe gegen das SchlusslichtHarmlose Oberfranken bringen die Gastgeber nicht in Gefahr

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Bei Erding fehlte in der Abwehr Christian Mitternacht, seinen Platz nahm Youngster Bastian Cramer ein. Im Sturm wurde der erkrankte Philipp Spindler von Tobias Feilmeier ersetzt, der nach überstandener Verletzung seinen Einstand gab. Von Beginn an lief die Partie fast nur in Richtung Pegnitzer Tor. Die erste Möglichkeit hatte Florian Fischer schon nach 18 Sekunden, doch schloss er freistehend zu überhastet ab.

Nach vielen weiteren Chancen fiel erst in der elften Minute das 1:0 für die Gladiators, als Simon Pfeiffer nach einem Lorenz-Schuss abstaubte. Aber nur neun Sekunden später kam Pegnitz mit dem ersten Torschuss zum Ausgleich durch Sven Adler. So kurios ging es weiter. Bei 5:3-Überzahl traf Daniel Krzizok zum 2:1 für Erding (12.), 30 Sekunden später glich Aleksandrs Kercs bei 4:5-Unterzahl aus. Schön herausgespielt war dann das 3:2 für die Gladiators, das Fischer auf Zuspiel von Krzizok in der 17. Minute erzielte.

Waren die Gladiators im ersten Drittel noch ziemlich pomadig, was sich bei einem stärkeren Gegner böse hätte rächen können, so schien Trainer Dollhofer in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Jetzt agierten die Gastgeber mit viel mehr Zug zum Tor und verteidigten auch deutlich konzentrierter. Fischer in Überzahl (25.) und Feilmeier (29.) erhöhten auf 5:2. Torwart Julian Bädermann hatten es die Gäste zu verdanken, dass sie nach der Hälfte der Spielzeit nicht schon weiter zurücklagen, denn die Gastgeber veranstalteten teilweise ein wahres Scheibenschießen aufs EVP-Tor. Auf der Gegenseite hatte Schlussmann Andreas Gerlspeck einen vergleichsweise ruhigen Abend. In der 33. Minute hatte er allerdings Glück, dass EVP-Neuzugang Roman Navarra nur den Pfosten traf. Die Gladiators hatten die Partie jetzt voll im Griff, und nach feinem Pass von Feilmeier stellte Philipp Michl in Unterzahl auf 6:2 (38.). Bädermann hatte jetzt genug und räumte seinen Kasten für Maximilian Schmidt.

Auch im Schlussdrittel änderte sich nichts an der deutlichen Überlegenheit der Gladiators, die es sich leisten konnten, ein wenig vom Gas zu gehen. In der 46. Minute fiel aber das 7:2, indem Pfeiffer einen perfekten Pass von Rossi über die Linie drückte. Doch das war noch nicht alles in dieser einseitigen, aber stets fairen Partie. Zimmermann vollstreckte nach einem Krzizok-Pass in der 57. Minute auf 8:2. Erst jetzt war der Torhunger der Gladiators endgültig gestillt.

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