Erding Gladiators machen die Play-offs perfektBlack Hawks Passau verpassen den Sprung

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Die Gladiators-Fans auf der Tribüne feierten ausgelassen, die Spieler klatschten sich nach der Schlusssirene ab und strahlten übers ganze Gesicht. Erdings Eishackler haben sich mit einem 5:1 (0:1, 4:0, 1:0) gegen die Passau Black Hawks für die Playoffs qualifiziert.

Die Gladiators kamen allerdings denkbar schlecht aus den Startlöchern. Nach einem kollektiven Tiefschlaf in der Erdinger Abwehr brachte Lukas Daschinger die Black Hawks schon in der dritten Minute in Führung. Simon Schießl vergab in der 6. Minute frei vor Torwart Jonas Steinmann, und dann marschierten gleich zwei Erdinger auf die Strafbank. Doch überstanden die Gladiators diese kritische Situation unbeschadet und wurden jetzt munterer. Allerdings hatten sie Probleme mit den aggressiv spielenden Gästen. Dennoch kamen sie jetzt zu ersten wirklich guten Chancen, und nur mit viel Glück verteidigten die Passauer die Führung.

Im zweiten Drittel agierten die Gladiators um 180 Grad anders. Jetzt hatten sie sich auf die aggressive Spielweise der Black Hawks eingestellt und waren viel konsequenter in der Chancenverwertung. Und innerhalb von 28 Sekunden drehten sie die Partie. Florian Zimmermann verlängerte in Überzahl einen Bernhardt-Schuss zum 1:1, und Philipp Michl verwandelte einen feinen Borrmann-Pass zum 2:1 (25.). Und nur zwei Minuten später wuchtete Mathias Jeske den Puck von der blauen Linie zum 3:1 ins Passauer Netz. Wiederum nur zwei Minuten danach Pech für die Erdinger, als ein Schuss von Rudi Lorenz an der Latten-Unterkante landete. Jetzt lief es bei den Gastgebern wie am Schnürchen. Und in der 37. Minute setzte Stephan Hiendlmeyer mit dem 4:1 den Schlusspunkt unter ein furioses Drittel.

Zu Beginn des Schlussdrittels warfen die Black Hawks alles nach vorne und schnürten die Gladiators in deren Drittel ein. Doch Zählbares sprang nicht heraus, auch nicht, als zwei Erdinger gleichzeitig auf der Strafbank saßen. Dann aber ergriffen die Platzherren wieder die Initiative, und bei einem Konter erhöhte Hiendlmeyer nach klugem Poetzel-Pass auf 5:1 (47.). Das war dann auch die Entscheidung und zugleich der Endstand.

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