Erding Gladiators halten nur zwei Drittel mitHöchstadt Alligators führen in der Serie mit 2:1

Lesedauer: ca. 1 Minute

Mit Sebastian Lachner an der Bande, der den gesperrten Trainer Thomas Vogl vertrat, hielten die Gladiators nur zwei Drittel mit. Dann setzte sich der Favorit durch und gewann mit 6:2 (2:1, 1:1, 3:0). Schon am Sonntag (18 Uhr) steht in der Erdinger Eissporthalle Spiel vier auf dem Programm.

Die Gladiators konnten zunächst nicht an die starken Leistungen vom ersten Playoff-Wochenende anknüpfen. Die Gastgeber waren deutlich überlegen und legten mit einem Doppelschlag in der 5. und sechsten Minute durch Ales Kreuzer und Michal Petrak, bei angezeigter Strafe, schnell zwei Tore vor. Wenig später fast das 3:0, als Vitalij Aab alleine aufs Erdinger Tor zulief, Jonas Steinmann aber nicht überwinden konnte. Auch in der Folge kamen die Gladiators kaum einmal gefährlich vors Tor der Alligators, bis sich Daniel Jun eine Spieldauerstrafe einhandelte. Der Höchstadter Spielertrainer räumte seinen ehemaligen Teamkameraden Stephan Hiendlmeyer ab und musste vorzeitig in die Kabine. Für den Erdinger war die Partie aber verletzungsbedingt ebenfalls vorbei, er wurde ins Krankenhaus gebracht. In der fünfminütigen Überzahl verkürzte Kapitän Sebastian Schwarz auf 1:2 (11.).

Auch im zweiten Drittel gingen beide Mannschaften sehr vorsichtig zu Werke, mit Ausnahme der Aktion von Jun gab es kaum Fouls. Erding kam etwas besser ins Spiel, auch wenn die Partie insgesamt nicht hochklassig war und meilenweit entfernt von den Begegnungen der vergangenen Woche.

In der 29. Minute kam Torwart Philipp Schnierstein aus seinem Tor und wollte den Puck schnell weiterspielen. Aber Daniel Krzizok fing den Pass ab, leitete den Gegenangriff ein, und Florian Zimmermann besorgte das 2:2. Ein paar Minuten später Pech für die Gladiators, als ein Gewaltschuss von Lars Bernhardt am Pfosten landete. Und dann reklamierten die Gäste Penalty, als Christian Poetzel auf dem Weg zum Tor zu Fall kam, doch Hauptschiedsrichter Christoph Ober ließ weiterspielen. Obwohl die Begegnung mittlerweile ausgeglichen war, gingen die Alligators mit einer glücklichen 3:2-Führung in die Kabine. Im Powerplay landete ein abgefälschter Schuss von Max Cejka im Erdinger Netz (38.).

Das dritte Drittel war gerade einmal 30 Sekunden alt, da war die Partie für die Gladiators auch schon gelaufen: Marc Roth traf zum 4:2, und von diesem Schock erholten sich die Erdinger nicht mehr. Jetzt beherrschten die Alligators die Partei, konnten fast ungehindert ihr Passspiel aufziehen und kamen durch Aab zum 5:2 (44.) sowie den bärenstarken Jiri Mikesz zum 6:2-Endstand (52.).

Jetzt müssen die Gladiators am Sonntag gewinnen, um sich zumindest noch ein weiteres Heimspiel zu sichern.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!