Erding Gladiators beenden schwarze Serie6:1-Sieg gegen Geretsried

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Bei den Gladiators standen aufgrund der vielen verletzten oder beruflich verhinderten Akteure erstmals die beiden U 20-Spieler Maxi Knallinger und Eric Modlmayr im Kader. Sie mussten sich aber erst einmal gedulden, bis sie zum Einsatz kamen, denn das Spiel begann mit rund halbstündiger Verspätung.

Zum Ende des Aufwärmens feuerte ein Geretsrieder Spieler noch einen letzten Schuss in Richtung Tor ab und schoss dabei eine Scheibe an der Bande kaputt. Die musste natürlich erst einmal ausgewechselt werden.

Die heimischen Riverrats kamen recht schwungvoll aus der Kabine und gingen früh in Führung. Einen Querpass von Ondrej Horvath setzte Klaus Berger gekonnt an Erdings Torwart Christoph Schedlbauer vorbei zum 1:0 im Netz (4.). Aber die Gladiators fanden schnell ins Spiel – und kamen mit der ersten Chance zum Ausgleich. Philipp Michl war nach Pass von Jamie Hill erfolgreich (7.). Und die Gäste aus Erding legten nach. Nur 76 Sekunden nach dem 1:1 traf Daniel Krzizok in Überzahl zum 2:1. Die Gladiators hatten die Partie jetzt im Griff und kamen 63 Sekunden vor Drittelende sogar zum 3:1. Debütant Modlmayr war es, der einen Querpass eiskalt im Tor der Riverrats versenkte. Den Puck für das erste Bayernliga-Tor gab es natürlich als Souvenir.

Im zweiten Abschnitt waren die Gladiators weiter dominant, agierten ruhig und abgeklärt. Die Geretsrieder, die zuletzt im eigenen, renovierten Stadion stark aufgetrumpft hatten, kamen einfach nicht in Schwung, weil die Truppe von Trainer Thomas Vogl diesmal – im Gegensatz zu den drei letzten Auswärtsspielen – vor allem in der Defensive sehr aufmerksam war. Und dann spielten die Riverrats den Gästen sogar in die Karten. Torwart Martin Morczinietz servierte bei einem Befreiungsschlag den Puck genau auf den Schläger von Mark Waldhausen, der die Scheibe zum 4:1 ins leere Tor schlenzte (28.). Und zwei Minuten später legten die Gladiators nach: Einmal mehr war es Krzizok, der in Überzahl nach einem abgewehrten Schlagschuss von Hill zum 5:1 abstaubte (30.).

Im Schlussdrittel tat sich nicht mehr viel, die Entscheidung zu Gunsten der Gladiators war längst gefallen. Einen Höhepunkt gab es aber noch: In Unterzahl traf Dürr zum 6:1-Endstand (50.).

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