ERC Lechbruck setzt Siegesserie weiter fort7:5-Sieg gegen Bad Wörishofen

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Die Flößer waren am Freitag bei den Wölfen in Bad Wörishofen zu Gast. Bad Wörishofen – ein Pflaster das den Lechern in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme bereitet hat. Und auch im Hinspiel mußte man sich dem EVW im Penaltyschießen beugen. Somit reiste der ERC Lechbruck mit dem Ziel in die Kneippstadt, unbedingt die Scharte wieder auszuwetzen und mit drei Punkten im Gepäck zurück an den Lech kommen.

Topmotiviert kamen die ERC-Cracks auf’s Eis und legten gleich in der ersten Spielminute durch Patrick Völk mit dem 1:0 vor. Bad Wörishofen hielt aber erneut clever dagegen und nutzte zwei Gelegenheiten eiskalt aus. So stand es nach sechs Minuten auf einmal 2:1 für die Wölfe. Lechbruck benötigte einige Minuten um sich wieder zu finden, kam aber mit fortschreitender Dauer immer besser ins Spiel. Der Druck des ERC nahm merklich zu und Samuel Wörle netzte in der zwölften Minute zum Ausgleich ein. Die Flößer spielten weiter dominant und erhöhten kurz vor Drittelende zum verdienten 3:2-Pausenstand für Lechbruck.

Mit dem festen Ziel, den Druck im zweiten Drittel aufrecht zu erhalten und defensiv noch mehr Stabilität zu gewinnen, ging es weiter. Doch auch Bad Wörishofen entpuppte sich in dieser Phase als Gegner auf Augenhöhe. Chancen auf beiden Seiten, doch wenig Zählbares. Der ERC war dennoch leicht überlegen, aber die Torschussmöglichkeiten blieben ungenutzt. Die Wölfe machten es besser und erzielten in der 39. Minute den 3:3-Ausgleich.

Im letzten Drittel war klar, das Kleinigkeiten den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben würden. In der 48. und 49. Minute gelingt den Flößer durch einen Doppelschlag die 5:3-Führung. Matthias Köpf und Christoph Hack waren die Torschützen. Das sollte es gewesen sein, jetzt nur noch den Sack zu machen und fertig – von wegen. Durch zwei unnötige Fehler im Defensivverhalten des ERC zog Bad Wörishofen bis zur 53. Minute wieder gleich – 5:5 und noch sieben Minuten zu spielen. Das „Déjà-vu“ läßt grüßen! Doch erneut konnte der ERC Lechbruck in der entscheidenden Phase eine Schippe drauflegen und erzwang mit dem Gegenschlag durch Christoph Hack in der 55. Minute die 6:5-Führung. Die Wölfe nahmen nun eine Auszeit und setzten in den letzten Minuten alles auf eine Karte. Der starke Torhüter Ercan Kumru verließ seinen Kasten und machte einem sechsten Feldspier Platz. Eine „Alles-oder-Nichts“-Maßnahme der Kneippstädter, die diesmal nach hinten losging. Denn Maximilian Ott nutzte die Gelegenheit und schoss zum 7:5-Endstand für den ERC ins verlassene Tor der Hausherren.

Einmal mehr zeigte die Truppe von Michael Köpf, dass sie sowohl dem anhaltenden Verletzungspech, wie auch Rückschlägen während des Spiels, trotzt und jederzeit die Möglichkeit hat, einen Gang höher zu schalten. Dieses Selbstvertrauen wird man mit in die nächsten Spiele nehmen, in denen die dicken Brocken erst noch kommen werden. Bereits das nächste Spiel am 04. Dezember im Lechparkstadion gegen Landesligaabsteiger Oberstdorf, darf als erstes Spitzenspiel betitelt werden. Die heiße Phase wird damit eingeläutet.

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