ERC Lechbruck gewinnt beim EV Bad Wörishofen7:4-Auswärtssieg

Patrick Völk (links, weißes Trikot) bejubelt seinen Treffer zum 4:2 für den ERC Lechbruck. (Foto: Michael Straub/ERC Lechbruck)Patrick Völk (links, weißes Trikot) bejubelt seinen Treffer zum 4:2 für den ERC Lechbruck. (Foto: Michael Straub/ERC Lechbruck)
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Die Lecher begannen furios und setzten sich von Beginn an im Drittel der Hausherren fest. Frederic Abraham und Marcus Köpf scheiterten mit zwei Großchancen am Wölfe-Torhüter Kumru. Nach fünf Minuten fing sich der EVW etwas und kam durch seine beiden Kontingentspieler zu mehreren Torschussmöglichkeiten, doch auch Lukas Bauer im ERC-Tor war der gewohnt souveräne Rückhalt. In der 11. Minute war er allerdings bei einem Konter des EVW durch Michal Horky machtlos – 1:0 für Bad Wörishofen. Nun bekamen die Lecher eine Reihe von Strafzeiten aufgebrummt, was Bad Wörishofen in die Karten spielte. Doch in einem starken Unterzahlspiel des ERC kommt die Scheibe zu Frederic Abraham, der allein auf das Tor läuft und Kumru keine Chance lässt – 1:1 in der 15. Minute, gleichbedeutend mit dem Pausenstand.

In das zweite Drittel startete Lechbruck erneut sehr druckvoll und erspielte sich mehrere tolle Möglichkeiten. In der 25. Minute nutzte Loic Jarry eine davon zur 2:1-Führung für den ERC. Doch postwendend, die Jubelstürme der ERC-Fans waren noch gar nicht abgeklungen, konnten die Wölfe durch Michal Telesz ausgleichen. Lechbruck ab er weiter im Vorwärtsgang: Daniel Keller scheiterte noch freistehend in aussichtsreicher Position, ehe Marcus Köpf in der 32. Minute die erneute Führung gelang. Das war der Auftakt für die beste Phase des ERC. Die Flößer überrannten nun den EV Bad Wörishofen und schraubten den Zwischenstand bis zur 36. Minute durch Tore von Patrick Völk, Christoph Pfeiffer und erneut Marcus Köpf auf 6:2 für den ERC Lechbruck. Da half es den Wölfen auch nichts, dass sie nach dem 2:5 eine Auszeit nahmen. In der 38. Minute verkürzte Bad Wörishofen noch auf 3:6 durch Franz Schmidt, bevor beide Teams zum zweiten Mal in die Kabine gingen.

Der letzte Abschnitt begann mit einem Überfallkommando der Wölfe, als diese nach acht Sekunden durch Vycichlo in Überzahl zum 4:6 verkürzten. Hier muss man den Kneippstädtern ein Lob zollen, denn sie gaben sich bis zum Schluss nicht geschlagen und kämpften mit aller Macht gegen die Niederlage. Sie hatten durch mehrere Strafzeiten auf Lechbrucker Seite auch tatsächlich Möglichkeiten, doch insgesamt zeigte sich der ERC zu stabil, um in ernsthafte Bedrängnis zu kommen, auch wenn die Hausherren Pech bei mehreren Aluminiumtreffern hatten. Kurz vor Schluss ersetzte Wölfetrainer Markus Kiefl seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler, doch die Flößer waren clever, brachten sich in Scheibenbesitz und ERC-Kapitän Matthias Erhard schoss dann in aller Ruhe aus der eigenen Zone ins verlassene EVW-Tor zum 7:4-Endstand.

Insgesamt ein verdienter Auswärtserfolg des ERC Lechbruck und auch ERC-Trainer Jörg Peters zeigte sich zufrieden: „Wenn man bedenkt, wer heute alles gefehlt hat und wir nur einmal trainieren konnten, dann muss ich der gesamten Mannschaft ein Lob für diesen verdienten Sieg aussprechen und auch einmal einen Punkt deutlich ansprechen: Ich habe jetzt schon öfters gehört und gelesen, dass sich unsere bisher erfolgreichen Ergebnisse auf unsere beiden Kontingentspieler reduzieren lassen. Das ist einfach nicht korrekt. Die beiden sind gute Jungs und die erwarteten Verstärkungen für uns. Doch auch die anderen haben sich in den vergangenen 1-2 Jahren auf Landesliganiveau eingestellt. Man muss mal auf die Tor- und Assiststatistiken schauen, da stehen in jedem Spiel auch andere Jungs drauf, zum Beispiel auch heute. Es sind viele leistungsstarke Spieler notwendig, um in der Landesliga erfolgreich zu sein.“


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