ERC Lechbruck gegen Augsburg und Königsbrunn gefordertDoppel-Wochenende für die Flößer

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Mit der EG Woodstocks wartet ein Gegner, der stets unbequem zu bespielen ist. In den vergangenen Spielzeiten konnte man zwar fast immer als Sieger das Eis verlassen, doch dies meist mit dem Prädikat „Arbeitssieg“. In der Saison 2015/16 steht ein 4:2-Heimsieg und ein 4:1-Auswärtsieg für die Flößer zu Buche. Gegenwärtig liegt Augsburg mit einem Punkt nach vier Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Woodstocks bestreiten gegen Lechbruck ihr erstes Heimspiel im Augsburger DEL-Stadion und damit ist davon auszugehen, dass der ERC auf einen topmotivierten Gegner trifft.

Gegen den EV Königsbrunn wird es dann zwei Fragestellungen zu beantworten geben: Wie stecken die Flößer die Partie in Augsburg weg? Wie ist die wirkliche Leistungsstärke der Pinguine einzuschätzen? Ersteres hängt sicherlich vom Spielverlauf gegen die Woodstocks ab. Was der EVK wirklich drauf hat, das ist wie der Blick in die Glaskugel. Zwei Siegen gegen Buchloe und Bad Wörishofen, folgten klare Niederlagen gegen die Topteams Oberstdorf, Lindenberg und Maustadt. In der vergangenen Saison besiegte der ERC die Pinguine zu Hause mit 13:2 und auswärts mit 5:2. In jedem Fall strebt der ERC Lechbruck die optimale Punktausbeute an, ist sich jedoch bewußt, dass die Kräfte sinnvoll eingeteilt werden müssen. Denn noch immer ist die Verletztenliste lang und so werden die Lecher wieder mit einem kleinen Kader antreten müssen. Positiv ist deshalb die Rückkehr von Maximilian Ott, der die vergangenen Wochen im Urlaub weilte und Jonas Seitz, der nach seiner Schulterverletzung wieder ins Training eingestiegen ist. Zudem konnte mit Christoph Mayer ein weiterer Verteidiger verpflichtet werden. Mayer spielte bisher beim TSV Peißenberg, der EA Schongau und dem SC Forst und schließt sich nun den Flößern an, für die er ab dem 1. Dezember spielberechtigt sein wird. Die Flößer werden also versuchen, sich weiterhin durchzubeißen und die notwendigen Punkte zu holen.

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